SAMSUNG und der völlig verrückte Hype um Speicher geht weiter
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- Samsung Electronics (GDR)Kursstand: 2.340,000 € (L&S) - Zum Zeitpunkt der VeröffentlichungVerkaufenKaufen
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- Samsung Electronics GDR - WKN: 881823 - ISIN: US7960502018 - Kurs: 1.698,000 € (L&S)
Der Umsatz stieg um 24 % auf 93,8 Bio. Won. Treiber war nahezu ausschließlich das Halbleitergeschäft, das mit 16,4 Bio. Won über 80 % des operativen Ergebnisses erwirtschaftete und von der stark gestiegenen Nachfrage nach KI-tauglichen Speicherchips profitierte.
Samsung rechnet damit, dass sich die Knappheit am Speichermarkt weiter zuspitzt. "Ein signifikanter Mangel an Speicherprodukten über alle Kategorien hinweg dürfte vorerst anhalten“, sagte Speicherchef Kim Jaejune im Analystencall. Zusätzliche Kapazitäten seien frühestens ab 2026 oder 2027 in nennenswertem Umfang zu erwarten, während die KI-getriebene Nachfrage hoch bleibe. Entsprechend sieht das Management bereits für das erste Quartal ein günstiges Marktumfeld für den Halbleiterbereich.
Die starke Preissetzungsmacht hat jedoch Schattenseiten. Steigende Speicherpreise erhöhen konzernintern die Kosten, insbesondere in den Sparten Smartphones und Displays. Die Aktie reagierte mit einem Minus von rund 1 % auf die Zahlen. Konzernchef TM Roh sprach gegenüber Reuters von einer "beispiellosen“ Angebotsverknappung und schloss Preisanpassungen nicht aus.
Smartphone-Geschäft unter Margendruck
Die Mobilfunksparte musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 10 % auf 1,9 Bio. Won hinnehmen. Höhere Speicherpreise treffen hier auf eine nachlassende Nachfrage nach Neugeräten. Samsung will dem mit Effizienzprogrammen und einer engeren Abstimmung mit wichtigen Partnern begegnen. "Wie die Sparte ihre Margen im Jahresverlauf verteidigt, wird entscheidend sein“, sagt Analyst Ko Yeongmin von Daol Investment & Securities.
Auch das Displaygeschäft warnt vor einem anspruchsvollen Jahr. Zwar verdoppelte sich der operative Gewinn im vierten Quartal auf 2 Bio. Won, gestützt auf starke Auslieferungen für die iPhone-17-Serie von Apple. Für das laufende Quartal erwartet Samsung jedoch eine Abschwächung der Nachfrage, da Kunden angesichts steigender Komponentenpreise auf Preiszugeständnisse drängen dürften.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Hochleistungs-Speicherchips für KI-Anwendungen. Samsung produziert bereits seine nächste Generation von High-Bandwidth-Memory-Chips, HBM4, und will diese ab Februar auf Wunsch eines "großen Kunden“ ausliefern. Branchenkenner verweisen dabei auf Nvidia. Die Qualifizierungstests laufen, die HBM-Kapazitäten für dieses Jahr gelten als vollständig verplant. Der Konzern rechnet damit, dass sich der Umsatz mit HBM-Produkten im laufenden Jahr mehr als verdreifacht.
Der Wettbewerb mit SK Hynix, bislang führender Anbieter von HBM für KI-Beschleuniger, verschärft sich damit weiter. Beide Hersteller verlagern Kapazitäten in Richtung Hochleistungsspeicher für Rechenzentren, was das Angebot an klassischen Speicherchips verknappt und den Preisdruck zusätzlich erhöht.
Fazit: Samsung profitiert derzeit in außergewöhnlichem Maße vom KI-getriebenen Speicherboom. Die Ertragskraft des Chipgeschäfts ist beeindruckend und verschafft dem Konzern erhebliche finanzielle Spielräume. Gleichzeitig wachsen die Belastungen in den Geräte- und Displaysparten. Dennoch, der Blick richtet sich erzeit fast nur auf den dominaten Speicherbereich. Das dürfte sich auch die kommenden Monate nicht ändern. Ein KGV von 9 wirkt zwar weiterhin günstig, aber dieses KGV ist eben auch extrem zyklischer Natur.
Weitere Analysen & News zur Aktie unserer Redaktion findest Du hier.
| Jahr | 2025e* | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. USD | 233,20 | 319,58 | 345,35 |
| Ergebnis je Aktie in USD | 4,80 | 12,40 | 12,80 |
| KGV | 24 | 9 | 9 |
| Dividende je Aktie in USD | 1,00 | 1,03 | 1,03 |
| Dividendenrendite | 0,88% | 0,91% | 0,91% |
|
*e = erwartet, Berechnungen basieren bei |

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