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Palladium macht Jahresverluste etwas kleiner

Neben den Verlusten des US-Dollars auf breiter Basis waren für den Schlussspurt laut Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht Großbritanniens verschärfte Importverbote an russischen Metallen ausschlaggebend.

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Palladium hat seit Mitte letzter Woche rund 250 US-Dollar zugelegt. In der Spitze notierte das Edelmetall am 19. Dezember 2023 bei 1.234,84 US-Dollar je Feinunze – ein Zweieinhalbmonatshoch.

Neben den Verlusten des US-Dollars auf breiter Basis waren für den Schlussspurt laut Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht Großbritanniens verschärfte Importverbote an russischen Metallen ausschlaggebend. Palladium ist zwar davon nicht betroffen, aber dennoch ist damit die hohe Abhängigkeit von russischem Angebot in den Fokus gerückt: Russland stellt knapp 40 Prozent des Minenangebots, wie Lambrecht in der jüngsten Ausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreibt.

„Vor allem die stark auf Netto-Short-Seite positionierten kurzfristig orientierten Finanzanleger dürften ihre Positionierungen vor diesem Hintergrund abgebaut haben. Palladium verbucht allerdings trotz der Rallye der letzten Tage noch immer ein Minus von 35 Prozent gegenüber Jahresbeginn und weist unter den börsennotierten Metallen nach Nickel die höchsten Preisverluste auf“, so Lambrecht.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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