Ölpreise stabil vor US-Iran-Gesprächen zur Kriegsbeilegung
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Die Ölpreise zeigen sich vor dem Start direkter Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur dauerhaften Beilegung des Kriegs weitgehend stabil. Brent bleibt klar unter 100 US-Dollar, nachdem die Notierung nach der vereinbarten Waffenruhe am Mittwoch fast auf 90 Dollar gefallen war. Die Ölpreise gelten als wichtiger Gradmesser für Inflations- und Konjunktursorgen.
Am Morgen kostete Brent zur Lieferung im Juni 96,76 US-Dollar (+0,9 Prozent), WTI zur Lieferung im Mai 98,37 Dollar (+0,5 Prozent).
Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe sollen heute in Islamabad direkte Verhandlungen starten, mit dem Ziel, den seit Ende Februar aufgeflammten Konflikt zu beenden.
US-Präsident Donald Trump kritisierte die aus seiner Sicht unzureichende Freigabe der Straße von Hormus und Berichte über Durchfahrtsgebühren für Tanker; zugleich setzte Israel Angriffe auf Stellungen der Hisbollah im Libanon fort.
Belastend wirkten Berichte über einen Rückgang der saudi-arabischen Produktionskapazität um rund 600.000 Barrel pro Tag nach jüngsten Angriffen. Zudem soll die Kapazität der Ost-West-Pipeline, die die Straße von Hormus umgeht, um etwa 700.000 Barrel pro Tag gesunken sein.
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