Brent rutscht auf 110 Dollar: Ölpreise schwächeln nach Trump-Äußerungen
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Die Ölpreise haben am Dienstag nach Äußerungen von Donald Trump zu einem gestoppten Iran-Angriff nachgegeben. Brent zur Lieferung im Juli fiel um rund 1,5 Prozent auf 110,30 US‑Dollar, nachdem die Sorte zu Wochenbeginn nach erneuten Drohungen zeitweise über 112 Dollar gestiegen war.
Trump erklärte, er verzichte vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Schlag, auf Bitten mehrerer Golfstaaten; zudem liefen „ernsthafte Verhandlungen“ mit Teheran, schrieb er in sozialen Medien. Vertreter aus der Region widersprachen jedoch Berichten zufolge der Darstellung, ihnen sei ein solcher Plan bekannt gewesen.
Für die weitere Preisentwicklung gelten die Gespräche zwischen den USA und dem Iran als entscheidend. Am Markt überwiegt derzeit die Hoffnung auf ausreichende Zugeständnisse und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Bleiben Fortschritte aus, dürfte der Fokus stärker auf sinkenden Ölbeständen liegen; jüngste Marktberichte verweisen bereits auf rückläufige Reserven in großen Industrienationen infolge des Konflikts und von Störungen in der Straße von Hormus.
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