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08:48 Uhr, 21.05.2026

Ölpreise ziehen wieder an – Lieferströme aus dem Nahen Osten bleiben länger gestört

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    Aktueller Kursstand:   (L&S)

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen und machten einen Teil der Vortagesverluste wett. Brent zur Juli-Lieferung legte um rund ein Prozent auf 106,10 US-Dollar je Barrel zu; zur Wochenmitte war die Notierung nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump zeitweise um etwa sieben Dollar gefallen.

Trump hatte erklärt, einen neuen Angriff auf den Iran wegen ernsthafter Verhandlungen zu verschieben, was die Preise vorübergehend deutlich belastete.

Im Wochenverlauf bewegten Meldungen über Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs die Kurse immer wieder. Brent ist derzeit mehr als 40 Prozent teurer als vor Kriegsbeginn Ende Februar.

Selbst ein Ende des Konflikts dürfte die Folgen am Ölmarkt nur langsam abmildern: Der Transport vom Persischen Golf dauert bis zu 55 Tage, sodass auch danach Lagerbestände weiter sinken könnten. Sultan Ahmed Al Jaber erwartet, dass sich die Öllieferströme aus dem Nahen Osten erst weit in das Jahr 2027 hinein vollständig erholen. Die Sperrung der Straße von Hormus gilt als schwerwiegendste Versorgungsstörung der jüngeren Geschichte.

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