Ölpreise erholen sich – Waffenruhe im Iran‑Konflikt wankt
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Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach dem Einbruch am Vortag wieder etwas erholt. Die Waffenruhe im Iran-Konflikt wirkt brüchig, die für den Öl- und Gastransport zentrale Straße von Hormus bleibt für viele Schiffe weitgehend unpassierbar.
Nach israelischen Luftangriffen im Libanon droht Teheran, die jüngst mit den USA vereinbarte Waffenruhe aufzukündigen. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, Washington müsse sich zwischen Waffenruhe und einer Fortsetzung des Krieges via Israel entscheiden. US-Präsident Donald Trump stellte bei Ausbleiben eines umfassenden Abkommens eine erneute militärische Eskalation in Aussicht.
Am Morgen kostete ein Fass Brent (Juni) 97,24 US-Dollar, 2,6 Prozent mehr als am Vortag; tags zuvor war der Preis im Zuge der Waffenruhe mit fast 90 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Mitte März gefallen. Auch WTI (Mai) zog an. Die Ölpreise bleiben ein wichtiger Gradmesser für Inflations- und Konjunktursorgen.
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