Analysteneinschätzung

Merck: Sigma-Aldrich-Aktionäre stimmen Übernahme zu

Die WGZ Bank votiert bei der Aktie von Merck bei einem Kursziel von 81,00 Euro (Discounted-Cashflow-Modell) weiterhin mit „Halten“.

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Düsseldorf (BoerseGo.de) – Die WGZ Bank votiert bei der Aktie von Merck KGaA bei einem unveränderten Kursziel von 81,00 Euro (Discounted-Cashflow-Modell) weiterhin mit „Halten“.

Wie Merck am 05. Dezember mitteilte, haben rund 78 Prozent der Aktionäre von Sigma-Aldrich (Umsatz 2013: 2,70 Mrd. Dollar; EBITDA-Marge: 24,5 %) der Übernahme durch Merck zugestimmt. Die Offerte lautete auf 140 Dollar je Aktie.

Merck habe damit eine wichtige Hürde genommen, da die Zustimmung der Aktionäre eine Bedingung für das Zustandekommen der Transaktion gewesen sei, schreibt die WGZ Bank. Die Unternehmensführung von Sigma-Aldrich hatte der Transaktion bereits im September 2014 zugestimmt. Vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Aufsichtsbehörden erwartet Merck den Abschluss der Übernahme unverändert für Mitte 2015.

Eine erfolgreiche Übernahme ist aus Sicht der Analysten mit Blick auf die komplementären Aktivitäten sowie den sofortigen positiven Effekt auf die bereinigte EBITDA-Marge und das bereinigte EPS als erfreulich zu werten. Angesichts der zu erwarteten Synergien halten die Experten der WGZ Bank den ambitionierten Kaufpreis (EV/EBITDA 2014e: 19,4; vergleichbare Transaktion Millipore: 14,7) für gerechtfertigt. Mit dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen drei Monate von 18,3 Prozent sei ein Großteil der positiven Effekte der Übernahme auf dem aktuellen Kursniveau eingepreist, schätzen die Analysen und sehen daher nur ein leichtes Aufwärtspotenzial.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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