MERCK hebt nach gutem erstem Quartal die Prognose an
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Auf Basis eines soliden ersten Quartals hebt das Unternehmen seine Jahresprognose an und skizziert gleichzeitig eine strategische Neuausrichtung, die den Konzern mittelfristig wettbewerbsfähiger machen soll.
Die Konzernzahlen für das erste Quartal 2026 zeigen ein differenziertes Bild. Der Umsatz fiel auf 5,13 Mrd. EUR, nach 5,28 Mrd. EUR im Vorjahreszeitraum, ein berichteter Rückgang von 2,8 %. Organisch jedoch, also bereinigt um Währungseffekte und Portfolioverschiebungen, wuchs Merck um 2,9 %. Das bereinigte EBITDA (EBITDA pre) hielt sich mit 1,53 Mrd. EUR nahezu stabil (Vorjahr: 1,54 Mrd. EUR) und legte organisch um 5,3 % zu. Besonders bemerkenswert: Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich auf 29,8 % nach 29,1 % im Vorjahreszeitraum, unterstützt durch Einmaleffekte im Bereich Electronics. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 2,11 EUR blieb mit dem Vorjahresniveau nahezu identisch (2,12 EUR) und übertraf damit die Analystenschätzungen von rund 1,96 EUR deutlich. Der operative Cashflow sprang um 47,2 % auf 818 Mio. EUR.
Das Bild wird getrübt durch anhaltend kräftigen Gegenwind aus der Währungsentwicklung. Der schwächere US-Dollar sowie Abwertungen in wichtigen asiatischen Märkten kosteten Merck auf Umsatzebene 5,5 Prozentpunkte, beim EBITDA pre waren es 5,7 Prozentpunkte. Diese Effekte entsprechen jedoch den eigenen Planungsannahmen und unterstreichen, dass das operative Geschäft robuster ist, als der ausgewiesene Rückgang auf den ersten Blick nahelegt.
