ÖLPREIS - Weltgrößter unabhängige Energietrader warnt!
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Vitol ist der weltweit größte unabhängige Energietrader und Rohstoffhändler, der täglich rund 8 Millionen Barrel Öl sowie riesige Mengen Erdgas und Flüssiggas rund um den Globus bewegt. Das verschwiegene Schweizer Unternehmen mit Ursprung in den Niederlanden steuert eine gigantische Logistikkette aus Tankern, Pipelines, Raffinerien und über 10.000 Tankstellen, wodurch es wie kaum ein zweiter Akteur Einblick in die physischen Warenströme der Weltwirtschaft hat.
Trotz des historischen Ausfalls von etwa 14 Millionen Barrel Rohöl pro Tag im Nahen Osten infolge des Iran Kriegs und der Blockade der Straße von Hormuz sind die Ölpreise zuletzt wieder von 120 auf rund 95 USD pro Barrel gesunken. Tom Baker von Vitol warnt eindringlich, dass sich der Markt in falscher Sicherheit wiegt. Der Preisdruck wurde bisher nur deshalb gedämpft, weil extreme Preissprünge und wirtschaftliche Verwerfungen bereits zu einer massiven Nachfragezerstörung (Demand Destruction) von rund 4 bis 5 Millionen Barrel pro Tag geführt haben. Primär in Asien und im Nahen Osten selbst. Konsumenten vor allem in Asien reduzieren den Verbrauch drastisch, da die Preise unbezahlbar wurden. China und westliche Staaten via IEA zapfen massiv strategische Reserven an, um das verbleibende Defizit zu maskieren. China importiert aktuell rund 5 Millionen Barrel pro Tag weniger als normal. Sie kaufen nicht, weil sie stattdessen ihre gigantischen Vorräte (geschätzt 1 bis 1,2 Milliarden Barrel) plündern und teilweise Rohöl weiterverkaufen. Sobald China jedoch gezwungen ist, seine gigantischen strategischen Lagerbestände wieder aufzufüllen und physische Moleküle am Markt zu kaufen, droht eine massive Angebotslücke, da die Nachfragezerstörung allein den Ausfall nicht dauerhaft kompensieren kann. Tom Baker: "Der Wendepunkt könnte kommen, wenn jemand diese physischen Moleküle wirklich braucht und die physischen Moleküle einfach nicht zu kaufen da sind."
Ein Ausfall von 14 Millionen Barrel pro Tag kann mathematisch nicht dauerhaft durch 4 Millionen Barrel pro Tag Nachfragezerstörung und strategische Freigaben ausgeglichen werden. Das System befindet sich in einer akuten Unterversorgung, die rein temporär durch das Aufzehren von Puffern überbrückt wird.
Anbei der Ölpreis in der Brent- und WTI-Variante. Ich habe meine Trades eingeblendet. Ich trade normal gerne Öl, aber wegen der sehr stark Irankrieg-nachrichtengetriebenen Rahmenbedingungen halte ich mich derzeit zurück. Wir brauchen endlich Klarheit. Einigen sich die USA/Israel und der Iran ? Oder nicht. Ihr wisst, dass ihr die Depots, die ihr bei verschiedenen Brokern habt, über stock3 handeln könnt. Ihr müsst nicht mehr zig unterschiedliche Seiten und Apps öffnen, sondern einfach nur noch stock3. Ihr bezahlt dabei dauerhaft keinen Cent mehr als direkt über eure Broker. Und ja, ihr könnt dann eure Trades bei Consors, Comdirekt, Flatex, Finanzen.net zero, JustTRADE, etc. einfach so in den Chart einblenden lassen, wie ich es hier bei Öl gemacht habe. Ihr seht genau, wann ihr ein- und ausgestiegen seid und ob ihr Gewinn oder Verlust mit dem Trade gemacht habt. Und könnt direkt aus dem Chart handeln, Stoploss und Takeprofit einziehen. Probierts einfach mal kurz aus, Ihr werdet dabei bleiben: https://stock3.com/broker-select und https://stock3.com/trading
Die mir vorliegenden technischen Signalbilder sprechen für mittelfristig tendenziell weiter steigende Ölpreise. ABER: Wenn der Irankrieg beendet und die Straße von Hormuz geöffnet werden sollte, könnte ein nachrichtenbedingter deutlicher Ölpreisverfall zunächst nach unten einschießen. Den müsste man dahhingegend begutachten, ob er die vorliegende mittelfristige bullische Signallage aufheben kann.
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"nachrichtengetriebenen Rahmenbedingungen": damit sind vermutlich die berühmten Trumps Posts gemeint.
Was man aber zurzeit sehen kann: die Wirkung ist jedes mal geringer.
Gibt es vielleicht irgendwo eine Übersicht, wo der aktuelle Füllstand der amerikanischen SPR zurzeit ist? Diesen harten Zahlen schenke eher Glauben, als irgendwelchen Tweets.