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14:28 Uhr, 08.05.2024

Mais/Soja: Sorgen um Ernteausfälle

Sorgen um eine Angebotsverknappung haben den Maispreis an der CBOT auf das höchste Niveau seit Ende Dezember steigen lassen, während der Sojabohnenpreis auf einem Viermonatshoch notiert.

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  • Mais
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    Kursstand: 465,02 US¢/bu. (ARIVA Indikation) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Soja
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    Kursstand: 1.240,59 US¢/bu. (ARIVA Indikation) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Sorgen vor einer Verknappung des Weizenangebots erscheinen zum gegenwärtigen Zeitpunkt übertrieben. Anders sieht es hingegen bei Mais und Sojabohnen aus, wie Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch in der jüngsten Ausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreibt.

Überflutungen in einem für den Anbau wichtigen brasilianischen Bundesstaat drohten die dortige Ernte zu schädigen. Bei Sojabohnen seien laut Schätzungen von Marktteilnehmern in den betroffenen Gebieten Schäden an 70 bis 80 Prozent der Pflanzen zu befürchten, heißt es weiter.

„In Argentinien sorgen ein Pflanzenschädling und ungünstige Wetterbedingungen für Ernteausfälle bei Mais. Die Getreidebörse von Buenos Aires reduzierte daraufhin die Ernteprognose um drei Millionen Tonnen. Von daher verwundert es nicht, dass der Maispreis an der CBOT auf das höchste Niveau seit Ende Dezember gestiegen ist und der Sojabohnenpreis auf einem Viermonatshoch notiert“, so Fritsch.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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