Konfrontation: Rubio provoziert mit Grönland-Antwort
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US-Außenminister Marco Rubio hat genau diese Aussage während einer Anhörung vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses getätigt.
Als die demokratische Abgeordnete Sarah McBride ihn direkt fragte, ob ihm bewusst sei, dass Grönland ein Teil von Dänemark ist ("I assume you're aware that Greenland is indeed part of Denmark?"), antwortete Rubio kurz mit: "For now." ("Fürs Erste.").
Hintergrund dieser Konfrontation sind die anhaltenden Ambitionen von US-Präsident Donald Trump, die strategisch und rohstofftechnisch extrem wichtige Arktisinsel unter US-Kontrolle zu bringen. Rubio ruderte zwar im weiteren Verlauf der Befragung etwas zurück und verwies auf laufende, konstruktive Gespräche mit Dänemark und Grönland über kollektive Verteidigung und Raketenabwehr. Dennoch stimmte er Trumps Position zu, dass bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen unzureichend seien und der direkte Besitz des Territoriums die Verteidigung erheblich erleichtere.
Verfassungs- und völkerrechtlich ist die Lage eindeutig: Grönland ist ein autonomes Territorium des Königreichs Dänemark. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen sowie die grönländische Regierung haben bereits mehrfach klargestellt, dass die Insel unverkäuflich ist. Rubios "For now" unterstreicht somit die aggressive außenpolitische Agenda der Trump-Administration, die aktuell zu einer massiven diplomatischen Krise mit dem engen NATO-Partner Dänemark führt.
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