Steigende Preise und verunsicherte Verbraucher
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Die US-Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der US-Notenbank zuletzt solide entwickelt. In zehn der zwölf Fed-Distrikte nahm die wirtschaftliche Aktivität leicht bis moderat zu. Ein Distrikt meldete einen leichten Rückgang der Wirtschaftsaktivität, ein weiterer keine Veränderung, wie aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Beige Book hervorgeht. Der Bericht basiert auf Rückmeldungen aus den zwölf Fed-Distrikten und fasst die wirtschaftliche Lage bis zum 27. Mai 2026 zusammen.
US-Verbraucher sind verunsichert
Der private Konsum, der für die US-Wirtschaft einen hohen Stellenwert hat, zeigte den Angaben zufolge ein uneinheitliches Bild. Während Haushalte mit höheren Einkommen weiter robust konsumierten, standen Verbraucher mit mittleren und niedrigen Einkommen stärker unter Druck. Genannt wurden unter anderem eine höhere Kreditkartennutzung, weniger Besuche im Einzelhandel und eine stärkere Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs. Autohändler berichteten von schwächerer Nachfrage nach Neuwagen, auch wegen gestiegener Finanzierungskosten, höherer Kraftstoffpreise und allgemeiner Erschwinglichkeitsprobleme.
