Gold und Silber ziehen an: US‑Zollstreit befeuert Nachfrage
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Zu Wochenbeginn sind die Preise für Gold und Silber gestiegen, getrieben von neuer Unsicherheit um US-Zölle. Im Tagesverlauf ließ der Schwung bei Silber jedoch nach. Eine Feinunze Silber kostete am Morgen 85,47 US-Dollar, Gold lag bei 5.127 Dollar und erreichte mit knapp 5.177 Dollar den höchsten Stand seit Ende Januar.
Auslöser sind die jüngsten Wendungen im amerikanischen Zollstreit: Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen Teile der bisherigen Politik kündigte Donald Trump einen weltweiten Importzoll von 15 Prozent an – statt zuvor 10 Prozent – und nutzt damit die Obergrenze des zugrunde liegenden Handelsgesetzes.
Die gestiegene Unsicherheit lenkt Anleger in klassische Absicherungen; die Nachfrage nach Edelmetallen zog an. Zudem wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar auf, wodurch in Dollar notierte Metalle für Euro-Anleger günstiger wurden.
Unklar ist derzeit, welche der jüngst vereinbarten Handelsregeln tatsächlich gelten. Unternehmen mit laufenden US-Lieferungen könnten Waren zurückhalten, was den globalen Güterhandel belastet und in vielen Regionen eine stärkere Stützung durch binnenwirtschaftliche Kräfte wahrscheinlich macht.
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