Gold und Silber steigen – Sorge vor Eskalation im Iran-Konflikt
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Gold- und Silberpreise haben am Freitag zugelegt. Eine Feinunze Gold kostete am Nachmittag 5.231 Dollar nach 5.180 Dollar zur Mittagszeit. Ende Januar war ein Rekord von knapp 5.600 Dollar erreicht worden; zuletzt pendelte die Notierung häufig um 5.000 Dollar.
Silber legte noch stärker zu: Eine Feinunze notierte bei rund 93,43 Dollar und stieg zwischenzeitlich über 94 Dollar, nachdem sie am Mittag noch unter 90 Dollar gelegen hatte. Vom Hoch Ende Januar bei 121,65 Dollar ist der Preis jedoch weiterhin entfernt.
Anleger fürchten eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Iran. Ein massiver Aufmarsch amerikanischer Streitkräfte im Nahen Osten verunsichert die Märkte und stützt die Nachfrage nach als sicher geltenden Edelmetallen.
Aus Verhandlungskreisen verlautete, die US-Delegation habe die Gespräche über das iranische Atomprogramm enttäuscht verlassen. Zugleich wurde ein Teil des Botschaftspersonals aus Israel abgezogen; Beschäftigten wurde nahegelegt, das Land möglichst umgehend zu verlassen.
Der Iran kündigte nach einer indirekten Runde weitere Gespräche für kommende Woche an. In zentralen Fragen liegen beide Seiten jedoch nach drei Runden in Genf weiterhin weit auseinander.
UN-Inspektoren registrierten auf Satellitenbildern Aktivitäten an einem unterirdischen Lager für hoch angereichertes Uran. Nach Angriffen auf wichtige Atomanlagen im vergangenen Juni wurden an den zerstörten Standorten bisher keine Inspektionen zugelassen.
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