Wochenrückblick – Die Berichtssaison geht weiter
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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
Die großen Indizes zeigten sich in der vergangenen Woche uneinheitlich. Im Spannungsfeld zwischen der Sorge vor einer länger anhaltenden Sperrung der Straße von Hormus und einer Reihe überwiegend positiver Quartalsberichte schwankten die Märkte spürbar. Ein wesentlicher Treiber blieb dabei der weiter steigende Ölpreis, der die Risikowahrnehmung der Anleger prägte. Gleichzeitig sorgten zahlreiche Unternehmenszahlen für Auftrieb. Zusätzlich rückten wichtige makroökonomische Kennzahlen sowie die Zinsentscheide der europäischen und US-amerikanischen Zentralbank in den Fokus.
Globaler Aktienmarkt – Nettobewegung nahe null
IDie Indizes starteten durchwachsen in die Woche. Während der DAX® von Montag bis Mittwoch nachgab, konnte er die Verluste am Donnerstag nach dem EZB-Zinsentscheid wieder aufholen und schloss bei 24.270 Punkten rund 0,6 % im Plus. Am Freitag blieben die deutschen Börsen aufgrund des nationalen Feiertags geschlossen.
Die US-Märkte zeigten im Wochenverlauf mehr Bewegung, pendelten zum Wochenschluss jedoch wieder in die Nähe des Wochenstarts. Sowohl der S&P 500® als auch der Nasdaq-100® machten die Verluste von Dienstag und Mittwoch bis zum Ende der Woche weitgehend wett und schlossen nahe dem Eröffnungsniveau vom Montag. Der Dow Jones Industrial Average® stach leicht positiv hervor und konnte ein Wochenplus von rund 0,5 % verzeichnen. (Stand Donnerstagabend)
Wichtiges am Rohstoffmarkt
Die Lage in Nahost blieb auch in dieser Woche angespannt, ohne dass es zu einer klaren Entspannung kam. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran scheinen ins Stocken geraten zu sein; zentraler Streitpunkt bleibt Teherans Nuklearprogramm. Irans Parlamentspräsident erklärte, die USA versuchten das Land über wirtschaftlichen Druck zu Zugeständnissen zu bewegen, betonte zugleich aber den inneren Zusammenhalt.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Markt durch eine Ankündigung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Das Land will zum 1. Mai aus der OPEC+ austreten. Kurzfristig könnte dies die Unsicherheit am Ölmarkt weiter erhöhen. Mittelfristig wären die Vereinigten Arabischen Emirate nicht mehr an die OPEC+-Fördergrenzen gebunden – mit potenziellen Folgen für das Angebot und damit für die Preisentwicklung.
Der Brent-Ölpreis stieg zwischenzeitlich auf über 126 USD und erreichte damit den höchsten Stand seit Frühjahr 2022. WTI legte ebenfalls deutlich zu und kletterte bis auf rund 108 USD. Zum Wochenschluss gaben beide Rohölsorten jedoch wieder einen Teil der Gewinne ab.
PZentrale konjunkturelle Ereignisse
Aus makroökonomischer Sicht standen in dieser Woche vor allem die Zinsentscheide von Fed und EZB im Fokus. Beide Zentralbanken ließen den Leitzins unverändert: ein Signal, dass die Notenbanken weiterhin abwarten wollen, wie sich Inflation und Konjunktur entwickeln. Entsprechend richtete sich der Blick weniger auf den Zinsentscheid selbst als auf Tonalität und Hinweise zum weiteren Pfad in den darauffolgenden Pressekonferenzen. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Sitzung in den USA, da Jerome Powell sein letztes Statement als Fed-Chef abgab.
Die veröffentlichten Inflations- und Wachstumsdaten zeichneten dabei ein gemischtes Bild: In Deutschland stieg der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) von 2,8 % auf 2,9 %, während sich das BIP-Wachstum von 0,4 % auf 0,3 % abschwächte. In der Eurozone fiel der Inflationsimpuls stärker aus (HVPI von 2,6 % auf 3,0 %), gleichzeitig kühlte auch hier das Wachstum ab (BIP von 1,2 % auf 0,8 %). Diese Kombination ist für die EZB anspruchsvoll: Höhere Teuerung spricht gegen schnelle Lockerungen, nachlassendes Wachstum erhöht aber den Druck, die Finanzierungsbedingungen perspektivisch zu entspannen.
In den USA ging der BIP-Preisindex leicht von 3,7 % auf 3,6 % zurück. Gleichzeitig stieg der Preisindex der Kernrate der persönlichen Konsumausgaben (Core PCE) von 3,0 % auf 3,2 %. Dies ist aus Marktsicht besonders relevant, da er als wichtiger Inflationsmaßstab der Fed gilt.
Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar leicht zulegen und stieg im Wochenverlauf um rund 0,07 % auf 1,173
Bedeutende Unternehmensnachrichten
In der laufenden Berichtssaison lieferten zahlreiche US-Big-Tech-Konzerne erneut überzeugende Wachstumszahlen, getragen vor allem vom anhaltenden KI-Trend und der weiterhin hohen Nachfrage nach Cloud-Diensten.
Alphabet meldete einen Gewinnsprung von 81 %; Rückenwind kam dabei insbesondere aus KI-getriebenen Anwendungen sowie dem Cloud-Geschäft.
Auch bei Amazon richtete sich der Blick klar auf AWS: Die Cloud-Sparte wuchs um 28 % auf 37,6 Mrd. USD und erreicht damit die höchste Wachstumsrate seit 2022, was ein wichtiges Signal für die Widerstandsfähigkeit der IT-Investitionen vieler Unternehmen darstellt.
Microsoft profitierte ebenfalls von der starken Nachfrage nach Cloud- und KI-Services und steigerte den Umsatz um 18 % sowie den Gewinn um 23 % auf 31,8 Mrd. USD.
Neben den starken Ergebnissen rückte allerdings auch die Kehrseite des KI-Booms stärker in den Fokus: Die historisch hohen Investitionsausgaben für Rechenzentren, Chips und Infrastruktur belasten den freien Cashflow und erhöhen das finanzielle Risiko, falls sich Nachfragezyklen drehen oder Projekte verschoben bzw. storniert werden. Entsprechend fielen die Marktreaktionen trotz guter Zahlen teils volatil aus.
Weniger erfreulich präsentierten sich dagegen die deutschen Autobauer. Volkswagen konnte mit den vorgelegten Zahlen nicht überzeugen: Das Ergebnis lag deutlich unter Vorjahr (operatives Ergebnis -28 % auf rund 2,5 Mrd. Euro), zudem sank das Konzernergebnis im ersten Quartal um 17,2 % auf 1,43 Mrd. Euro. Bei Mercedes zeigte sich ein ähnliches Bild mit einem Umsatzrückgang von 17 %. Insgesamt unterstreichen die Zahlen die angespannte Lage im Automobilsektor geprägt von hohem Wettbewerbsdruck, Preiskämpfen und den erheblichen Anpassungskosten im Zuge der E-Mobilitätswende.
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Quelle: HSBC

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