Gold und Silber rutschen zum Wochenstart deutlich ab
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Gold und Silber haben zum Wochenstart erneut deutlich nachgegeben. Eine Feinunze Gold kostete am Montag im frühen Handel nur noch etwas über 4.300 Dollar, rund vier Prozent weniger als am Freitagabend. Im Iran-Krieg erweist sich Gold damit anders als in vielen Krisen nicht als sicherer Hafen: Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe fiel der Preis um mehr als 18 Prozent, nachdem er in den ersten Kriegstagen fast 5.420 Dollar erreicht hatte.
Steigende Ölpreise erhöhen die Inflationsrisiken und dämpfen die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank und anderer Zentralbanken. Höhere Zinsen belasten Edelmetalle, weil sie keine laufenden Erträge abwerfen.
Mit dem Rückgang vom Montag sind die Zugewinne seit Jahresbeginn ausgelöscht. Gegenüber dem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar Ende Januar summieren sich die Verluste auf fast 1.300 Dollar oder 23 Prozent. Beim Silber ist der Einbruch noch deutlicher: Seit Ende Januar büßte eine Feinunze fast die Hälfte ihres Rekordstands von knapp 122 Dollar ein; am Montag sank der Preis um weitere fünf Prozent auf 64,25 Dollar. Seit Beginn des Iran-Kriegs vor etwas mehr als drei Wochen liegt Silber damit über 30 Prozent im Minus.
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