Gold und Silber rutschen ab – Zinssenkungshoffnungen schwinden
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Der Goldpreis ist mit der Erwartung stabiler US-Zinsen erneut deutlich gefallen. Am Donnerstag wurde eine Feinunze an der Londoner Börse bei 4.684 US-Dollar gehandelt, rund 135 Dollar weniger als am Vortag; bereits am Mittwoch hatte es spürbare Rückgänge gegeben.
Die US-Notenbank beließ den Leitzins unverändert und signalisiert für den Rest des Jahres nur eine Zinssenkung. Zuvor hatten Marktteilnehmer zwei Zinsschritte erwartet. Damit entfernt sich Gold weiter von seinem Rekordhoch Ende Januar bei knapp 5.600 Dollar.
Fed-Chef Jerome Powell verwies auf höhere Energiepreise und kurzfristig steigende Inflation; ohne spürbare Abschwächung sehe er keinen Grund für Zinssenkungen. Der Dollar legte nach seinen Aussagen zu und belastete den Goldpreis zusätzlich.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat die US-Währung als Krisenwährung an Wert gewonnen. Ein stärkerer Dollar verteuert weltweit in Dollar gehandeltes Gold und dämpft die Nachfrage. Auch Silber gab kräftig nach und fiel um knapp fünf Prozent auf 71,60 Dollar, deutlich unter dem Rekord von 121,65 Dollar Ende Januar.
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