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Gold: Schwächerer Start in die neue Woche

Im Fokus bezüglich der zu erwartenden US-Leitzinsentwicklung liegen die am Dienstag anstehenden US-Inflationsdaten. Volkswirte erwarten im Konsens, dass die Verbraucherpreisteuerung von 3,4 Prozent im Jahresvergleich im Dezember auf 3,0 Prozent im Januar gesunken ist.

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Gold ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, bewegt sich aber weiterhin innerhalb der Anfang 2024 aufgrund der schwindenden Hoffnung auf eine baldige US-Zinssenkung ausgebildeten Seitwärtsspanne zwischen grob 2.000 und 2.065 US-Dollar je Feinunze.

Zuvor hatte das Edelmetall Anfang Dezember 2023 bei 2.145,14 US-Dollar pro Unze ein frisches Allzeithoch ausgebildet. Im Tief erreichten die Notierungen heute bislang 2.021,76 US-Dollar pro Unze.

Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) haben zuletzt mehrfach betont, dass man angesichts robuster US-Konjunkturdaten keine Eile habe, die Leitzinsen zu senken, sondern diese im Kampf gegen die hartnäckige Inflation noch länger auf dem hohen Niveau von 5,25 bis 5,50 Prozent belassen wolle.

Am Markt wird damit gerechnet, dass eine erste US-Leitzinssenkung frühestens im Mai vorgenommen wird. Laut FedWatch Tool der CME liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Senkung des US-Leitzinses im Mai um 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 5,00 bis 5,25 Prozent aktuell bei 53,1 Prozent.

Neue Hinweise auf die zu erwartende US-Leitzinsentwicklung könnten die am morgigen Dienstag anstehenden US-Inflationsdaten für Januar liefern. Volkswirte erwarten im Konsens, dass die Verbraucherpreisteuerung von 3,4 Prozent im Jahresvergleich im Dezember auf 3,0 Prozent im Januar gesunken ist. In der Kernrate wird auf Jahressicht ein Preisanstieg um 3,8 Prozent erwartet, nach zuvor 3,9 Prozent. Beide Werte dürften damit weiterhin oberhalb des Inflationsziels der Fed von zwei Prozent liegen.

Neben den Inflationsdaten stehen in dieser Woche Reden einer Reihe von Fed-Vertretern auf dem Programm, darunter Neel Kashkari, Mary Daly und Ralph Bostic.

Der US-Dollar, mit dem das Edelmetall für gewöhnlich negativ korreliert ist, ist zu Wochenbeginn zunächst weiter von seinem am 5. Februar 2024 markierten Zweieinhalbmonatshoch auf ein Anderthalbwochentief zurückgefallen, hat sich aber bereits wieder berappelt und notiert auf Tagessicht mittlerweile im Plus.

Gegen 10:10 Uhr MEZ notiert Gold auf Tagessicht mit einem Minus von 0,06 Prozent bei 2.022,70 US-Dollar je Feinunze.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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