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22:48 Uhr, 30.07.2026

Earnings-Movers: Monolithic Power springt zweistellig – Stryker bricht ein

Ein Blick auf die Quartalszahlen von Monolithic Power, Amazon, Dexcom, Stryker und GoDaddy zeigt, warum übertroffene Erwartungen nicht immer für Kursgewinne reichen.

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Monolithic Power Systems schnellt nach Rekordergebnissen um 12,1 % nach oben, während Stryker trotz übertroffener Erwartungen um 9,2 % einbricht.

Monolithic Power Systems (MPWR) +12,1 %: Der Halbleiterhersteller erzielt im zweiten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 980,6 Mio. USD und übertrifft damit die Konsensschätzung von 903,3 Mio. USD um 8,6 %. Das bereinigte EPS klettert von 4,21 USD im Vorjahresquartal auf 6,50 USD – 10,7 % über dem Konsens von 5,87 USD. Wichtigster Kurstreiber ist das Segment Enterprise Data, das mit 380,6 Mio. USD um 164,3 % gegenüber dem Vorjahr zulegt. Die bereinigte Non-GAAP-Betriebsmarge verbessert sich auf 37,5 % nach 34,8 % im Vorjahreszeitraum.

Für das dritte Quartal 2026 stellt das Unternehmen einen Umsatz von 1.140 bis 1.160 Mio. USD in Aussicht und hebt die Messlatte damit deutlich höher.

Amazon (AMZN) +7,7 %: Der Konzern steigert den Nettoumsatz im zweiten Quartal 2026 um 20 % auf 200,6 Mrd. USD und liegt damit 1,8 % über dem Konsens von 197,0 Mrd. USD. Das operative Ergebnis zieht um 43 % auf 27,5 Mrd. USD an, Wachstumsmotor bleibt der Cloud-Dienst AWS mit einem Umsatz von 42,2 Mrd. USD (+37 %). Das verwässerte GAAP-EPS von 5,75 USD enthält einen nicht-operativen Vorsteuertrag von 53,4 Mrd. USD aus Anthropic-Beteiligungen und ist mit dem bereinigt gefassten Konsens von 1,82 USD nicht direkt vergleichbar.

Für das dritte Quartal 2026 erwartet Amazon einen Nettoumsatz zwischen 197,0 und 202,0 Mrd. USD, was einem Wachstum von 9 bis 12 % entspricht.

Dexcom (DXCM) +4,5 %: Der Hersteller kontinuierlicher Glukosemesssysteme steigert im zweiten Quartal 2026 den Umsatz um 13 % auf 1,308 Mrd. USD und übertrifft die Schätzung von 1,290 Mrd. USD. Das bereinigte EPS steigt von 0,48 USD auf 0,70 USD und liegt damit klar über dem Konsens von 0,61 USD, die bereinigte Non-GAAP-Bruttomarge verbessert sich von 60,1 % auf 64,1 %. Dexcom hebt die Jahresumsatzprognose auf 5,18 bis 5,25 Mrd. USD an, was einem Wachstum von rund 11 bis 13 % entspricht.

Stryker (SYK) −9,2 %: Das Medizintechnikunternehmen übertrifft die Erwartungen: Der Umsatz erreicht 6,59 Mrd. USD gegenüber dem Konsens von 6,58 Mrd. USD, das bereinigte EPS steigt um 17,9 % auf 3,69 USD und liegt 5,7 % über der Schätzung von 3,49 USD. Der Markt reagiert dennoch enttäuscht, weil der Konzern die Jahresprognose lediglich einengt statt anhebt. Das organische Umsatzwachstum beträgt 9,0 %, die bereinigte operative Marge verbessert sich um 170 Basispunkte auf 27,4 %.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Stryker ein organisches Umsatzwachstum von 8,3 bis 9,3 % sowie ein bereinigtes EPS von 14,95 bis 15,10 USD.

GoDaddy (GDDY) −6,5 %: Der Domain- und Hosting-Anbieter erzielt im zweiten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 1,298 Mrd. USD (+6,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal) und übertrifft die Konsensschätzung von 1,295 Mrd. USD nur hauchdünn. Das Segment Applications and Commerce wächst um 11 % auf 514,8 Mio. USD, die Normalized-EBITDA-Marge steigt um 210 Basispunkte auf 33,4 %. Ein direkt vergleichbares bereinigtes EPS weist GoDaddy nicht aus.

Für das Gesamtjahr 2026 engt der Konzern die Umsatzprognose auf 5,215 bis 5,255 Mrd. USD ein und bestätigt das Free-Cashflow-Ziel von rund 1,8 Mrd. USD – Impulse, die den Markt offenbar nicht überzeugen.

Corteva (CTVA) −4,9 %: Der Agrarchemiekonzern verfehlt im zweiten Quartal 2026 mit einem Nettoumsatz von 6,38 Mrd. USD die Konsensschätzung von 6,60 Mrd. USD um rund 3 %, belastet durch Volumenrückgänge im Saatgutgeschäft und Preisdruck beim Pflanzenschutz in Lateinamerika. Das bereinigte Operating EPS liegt mit 2,30 USD über dem Konsens von 2,24 USD, das Operating EBITDA wächst um 4 % auf 2,26 Mrd. USD.

Den Jahresausblick hebt Corteva an: Das Operating EBITDA soll 4,1 bis 4,3 Mrd. USD erreichen, das Operating EPS 3,60 bis 3,80 USD – die Enttäuschung über die schwachen Erlöse überlagert diese positive Nachricht jedoch.

Apple (AAPL) −4,3 %: Der iPhone-Hersteller meldet für das dritte Geschäftsquartal 2026 einen Umsatz von 109,4 Mrd. USD (+16 % gegenüber dem Vorjahr), der die Konsensschätzung von 109,04 Mrd. USD übertrifft. Das verwässerte GAAP-EPS steigt um 29 % auf 2,02 USD und liegt über dem Konsens von 1,88 USD; darin steckt allerdings ein positiver Sondereffekt von 0,11 USD aus Zollrückerstattungen, auf die zudem rund 2 Prozentpunkte der erreichten Bruttomarge von 50,1 % entfallen. Einen formellen Ausblick kommuniziert Apple nicht.

Ingersoll Rand (IR) −3,1 %: Der Industriekonzern übertrifft im zweiten Quartal 2026 die Erwartungen auf beiden Ebenen: Der Umsatz steigt um 9 % auf 2,049 Mrd. USD und liegt 4,7 % über dem Konsens von 1,956 Mrd. USD, das bereinigte EPS wächst auf 0,86 USD gegenüber der Schätzung von 0,827 USD. Das bereinigte EBITDA erreicht 520 Mio. USD bei einer Marge von 25,4 %. Für das Gesamtjahr 2026 aktualisiert Ingersoll Rand die Prognose auf ein bereinigtes EPS von 3,45 bis 3,57 USD – der angehobene Ausblick reicht dem Markt offenbar nicht aus.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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