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20:10 Uhr, 31.10.2026

Die Woche in Zahlen: Schwache Ausblicke drücken die US-Technologiewerte

Enttäuschende Prognosen kosteten einzelne US-Softwarewerte rund ein Drittel ihres Börsenwerts, der Nasdaq 100 verlor 2,0 Prozent, der DAX gewann dank Bayer 2,5 Prozent.

An den Börsen zählte in dieser Woche vor allem der Ausblick, weniger das abgelaufene Quartal. In New York kosteten enttäuschende Prognosen und Nutzerzahlen einzelne Software- und Internetwerte rund ein Drittel ihres Börsenwerts, der Nasdaq 100 gab 2,0 % nach. Der DAX legte dagegen um 2,5 % zu, angeführt von Bayer.

Wochenbilanz – Die Woche in Zahlen

Wochenbilanz

Was die Woche prägte

Fast jedes große Thema der Woche ging auf eine Quartalsbilanz zurück. Über die Kursreaktion entschied am Ende oft, was die Konzerne für die kommenden Monate in Aussicht stellten.

Was die Woche prägte – Die Woche in Zahlen

Was die Woche prägte

Chart der Woche: Alnylam Pharmaceuticals −26,3 %

Steigende Erlöse bewahrten Alnylam Pharmaceuticals nicht vor einem Kurssturz. Nach den Zahlen zum dritten Quartal trennten sich Anleger am 29. Oktober in großem Stil von der Aktie, die an diesem Tag um 25,1 % einbrach. Damit fiel fast der gesamte Wochenverlust von 26,3 % auf diesen einen Tag, an den übrigen Handelstagen bewegte sich der Kurs per Saldo kaum. Für einen Gesundheitswert war ein solcher Absturz in dieser Woche die Ausnahme, denn der Gesundheitssektor schloss in beiden Regionen an der Spitze.

Chart der Woche: Alnylam Pharmaceuticals −26,3 % – Die Woche in Zahlen

Chart der Woche: Alnylam Pharmaceuticals −26,3 %

Sektoren im Blick

An der Spitze beider Branchenlisten stand die Gesundheit, in Europa mit einem Plus von 4,7 %, in den USA mit 3,1 %. Auch Industrie, zyklischer Konsum und Versorger legten diesseits wie jenseits des Atlantiks zu, in Europa schloss kein einziger Sektor im Minus. Die Schwäche beschränkte sich auf zwei Branchen in den USA: Technologiewerte gaben 2,0 % nach, Kommunikationswerte verloren 5,3 %. Dieselben Sektoren lagen in Europa im Plus. Der Wochenverlust an der Wall Street ging damit auf einen schmalen Ausschnitt des Marktes zurück.

Sektoren im Blick – Die Woche in Zahlen

Sektoren im Blick

Aktien im Fokus: Deutschland

Mit Studiendaten und einem Sieg im Roundup-Prozess kam Bayer gleich doppelt voran: Die Aktie verteuerte sich um 15,0 %, mehr als jeder andere deutsche Wert. Bei Aixtron gab der verdoppelte Auftragseingang den Ausschlag, Hochstufungen von Analysten verstärkten den Schub auf 13,7 %. Porsche überzeugte mit einem starken Barmittelzufluss und bestätigte die Prognose. Im DAX schlossen nur 9 der 40 Werte im Minus. Zu ihnen zählte Symrise, deren Margenprognose unter dem Konsens lag. Die Aktie verlor daraufhin 8,8 %.

Aktien im Fokus: Deutschland – Die Woche in Zahlen

Aktien im Fokus: Deutschland

Aktien im Fokus: USA

Die schärfsten Abschläge der Woche trafen Werte, deren Perspektiven hinter den Erwartungen zurückblieben. Reddit verfehlte mit seinen Nutzerzahlen die Prognosen der Analysten und büßte 36,4 % ein. ServiceNow verlor nach einem enttäuschenden Quartalsausblick 33,9 %, Fortinet nach einem schwachen Ausblick und einer Abstufung durch die BofA 24,4 %. Wie bei Symrise in Deutschland entschied damit der Blick nach vorn. In die andere Richtung wirkte er bei Vertiv Holdings: Starke Zahlen und eine angehobene Prognose trieben die Aktie um 19,6 % nach oben. Global Payments legte zu, nachdem berichtet worden war, dass CD&R eine Übernahme anstrebt. Im S&P 500 standen 321 Gewinner nur 181 Verlierern gegenüber, die Abschläge waren also konzentriert, aber heftig.

Aktien im Fokus: USA – Die Woche in Zahlen

Aktien im Fokus: USA

Makro-Überraschungen der Woche

Die Konjunkturdaten fielen überwiegend besser aus als erwartet, am deutlichsten bei den US-Auftragseingängen für langlebige Güter: Sie stiegen im September um 1,8 % zum Vormonat, erwartet worden waren 1,5 %. Auch das Wachstum im dritten Quartal übertraf die Schätzungen, in den USA ebenso wie in der Eurozone und in Deutschland. Die deutsche Inflationsrate ging im Oktober auf 2,8 % zurück und lag damit unter den prognostizierten 3 %. Fed und EZB beließen ihre Leitzinsen wie erwartet unverändert. Gegen den Trend lief der Einkaufsmanagerindex aus Chicago, der mit 55,3 Punkten unter den erwarteten 56,1 Punkten blieb.

Makro-Überraschungen der Woche – Die Woche in Zahlen

Makro-Überraschungen der Woche

Morgen folgt an dieser Stelle „Der Oktober in Zahlen" — der komplette Monat in Zahlen.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.