DAX® - Kursgewinne aufgezehrt
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Kursgewinne aufgezehrt
Zur gestern vorgestellten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) haben uns zwei Fragen erreicht. Zur Klärung gehen wir zunächst nochmals auf die aktuelle Stimmungserhebung ein. Zwar ist der Bullenanteil unter den US-Privatanlegern von 44,4 % auf 39,7 % spürbar gefallen, doch sind die Retailinvestoren nicht zu Bären mutiert, sondern flüchteten lediglich ins „neutrale Lager“. Eine vollständige sentimenttechnische Bereinigung hat also noch nicht stattgefunden bzw. ist derzeit noch im Gang. In Deutschland hat der DAX® gestern den Jahresschlusskurs 2025 (24.490 Punkte) „durchhandelt“, um dann praktisch auf diesem Level den Tag zu beenden. Damit testet das Aktienbarometer die Haltezone aus der 50-Tages-Linie (akt. bei 24.436 Punkten) und den Tiefpunkten bei knapp 24.400 Punkten. Selbst den längerfristigen Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 24.016 Punkten) sollten Anlegerinnen und Anleger im Hinterkopf haben. Auf dieser Basis dürfte es heute Morgen erst einmal zu einer Stabilisierung kommen. Um das aktuelle „Auf und Ab“ allerdings zu beenden, müsste das Aktienbarometer die jüngsten Verlaufshochs bei 25.020/25.099 Punkten überspringen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Welche Marken jetzt wichtig sind
Vom absoluten Momentumtrade zum Momentumcrash – zumindest legt die harte Preiskorrektur von 1.100 USD binnen drei Tagen diese Einschätzung nahe. Nach diesem heftigen Rücksetzer schauen wir beim Goldpreis ganz genau hin und analysieren, welche charttechnischen Marken jetzt Orientierung geben. Auf der Unterseite bilden das Dezemberhoch und das Korrekturtief vom 16. Januar bei 4.550/4.536 USD zusammen mit der 50-Tages-Linie (akt. bei 4.543 USD) eine erste wichtige Haltezone. Darunter definieren das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung seit November 2024 (4.427 USD), das jüngste Korrekturtief (4.403 USD) sowie das alte Allzeithoch vom Oktober 2025 bei 4.381 USD einen weiteren wichtigen Rückzugsbereich. In Zukunft markiert diese Unterstützungszone einen technisch sinnvollen, strategischen Absicherungsbereich. Auf der Oberseite sticht indes die runde 5.000er-Marke hervor. Neben verschiedenen horizontalen Barrieren befinden sich hier vor allem zwei unterschiedliche Fibonacci-Level (4.996/4.999 USD). In der Summe wird der Goldpreis nicht ohne weiteres zur Normalität zurückkehren. Vielmehr müssen Anlegerinnen und Anleger weiter mit einer erhöhten Volatilität rechnen, zumal diverse Langfristindikatoren unverändert überhitzt sind.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das ist ein echtes Ausrufezeichen
Eine alte Tradingweisheit besagt: „Der Dow Jones® geht dahin, wo der Transportindex hingeht!“ Deshalb sollten Anlegerinnen und Anleger beim Dow Jones Transportation® derzeit ganz genau hinschauen, wo zuletzt ein nachhaltiger Vorstoß in „uncharted territory“ gelang. Mittlerweile konnte das Aktienbarometer sein Allzeithoch bis auf 19.796 Punkten ausbauen. Charttechnisch geht diese Weichenstellung mit dem Ausbruch aus der Schiebezone der letzten vier Jahre einher (siehe Chart). Aus der Höhe dieser Tradingrange lässt sich langfristig ein Kursziel von 21.100 Punkten ableiten. Um das aktuelle Ausbruchsszenario dagegen keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es die ehemalige Ausbruchszone bei rund 18.000 Punkten zukünftig nicht mehr zu unterschreiten. Viel wichtiger sind aber die potenziellen Implikationen auf dem großen Bruder. Mit Blick auf die „Dow-Theorie“ dient das neue Allzeithoch beim Transportindex möglicherweise als Vorbote für ein neues Rekordlevel beim Dow Jones®. Letzteres wäre gleichbedeutend mit dem erstmaligen Spurt der amerikanischen Standardwerte über die Marke von 50.000 Punkten.
Dow Jones Transportation (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Dow Jones Transportation
Quelle: LSEG, tradesignal²
„make or break”!
In diesem Jahr driften die Entwicklungen im Technologiesektor mehr und mehr auseinander. Dieses Phänomen spricht für eine gewisse Zerrissenheit des Marktes. Zu dieser Feststellung passt der Kursverlauf der Nvidia-Aktie perfekt. Seit August vergangenen Jahres pendelt der Titel unter dem Strich nur noch seitwärts – zudem schwebt das Damoklesschwert einer drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation definiert durch die Hochs bei 184,48/212,19/193,63 USD über dem Papier. Um die Gefahr einer oberen Umkehr gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es in Zukunft, die Nackenlinie des angeführten S-K-S-Musters bei 170,55 USD nicht mehr zu unterschreiten. Damit haben wir schon einmal ein wichtiges Risikolevel herausgearbeitet. Möglicherweise gibt es für den Technologietitel allerdings auch einen charttechnischen Ausweg. Für eine Rückkehr in die Erfolgsspur gilt es, den kurzfristigen Korrekturtrend seit November (akt. bei 186,67 USD) nachhaltig zu überwinden (siehe Chart). Ein nachhaltiger Ausbruch lässt nicht nur die drohende S-K-S-Formation verblassen, sondern legt vielmehr den Grundstein für einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch bei gut 212,19 USD.
NVIDIA Corp. (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart NVIDIA Corp.
Quelle: LSEG, tradesignal²
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