DAX® - Abwärtstrend als Basisannahme
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Abwärtstrend als Basisannahme
Unsere Skepsis in Bezug auf den DAX® sowie das Betonen des Widerstandsbereichs aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.174 Punkten), der Nackenlinie des jüngsten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der verbliebenen Abwärtskurslücke vom 3. März (24.367 zu 24.577 Punkte) haben sich zum Wochenabschluss als richtig erwiesen. Im Tagesverlauf mussten die deutschen Standardwerte mit 23.343 Punkten ein neues Jahrestief verkraften. Damit hat das Aktienbarometer am vergangenen Freitag den Schlusskurs vom 6. März 2025 (23.419 Punkte) durchgehandelt. Mit anderen Worten: Auf Sicht der letzten 12 Monate verfügt der DAX® über nahezu keine Kursgewinne mehr. Deshalb begeben wir uns heute auf Spurensuche, was den grundsätzlichen Trend betrifft. Die deutschen „blue chips“ notieren sowohl unterhalb der eingangs erwähnten Glättungslinie als auch unterhalb des Jahresschlusskurses von 2025 (24.490 Punkten). Per Wochenschlusskurs fiel die Relative Stärke nach Levy auf einen Wert von 0,97. Last but not least erweist sich die Positionierung im „HSBC Trendkompass“ aktuell als „show stopper“ – vier objektive Kriterien, vier Mal „nein“. Vor diesem Hintergrund können Anlegerinnen und Anleger beim DAX® aktuell nicht mehr von einem grundsätzlichen Aufwärtstrend ausgehen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Kurs dreistellige Notierungen
Der Ölpreis ist in der vergangenen Woche um 34 % gestiegen. Grund genug für ein Update zu unseren letzten Einschätzungen (siehe u. a. „HSBC Daily Trading“ vom 3. März und vom 23. Februar). Der Spurt über die Schlüsselzone aus dem Abwärtstrend seit April 2024 und der 90-Monats-Linie (akt. bei 71,44/72,68 USD) hat seine Wirkung nicht verfehlt. Zusammen mit der letzten Woche gerissenen Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 73,91 USD) entsteht hier in Zukunft ein wichtiger Rückzugsbereich für das „schwarze Gold“. Vielleicht noch bedeutender ist der jüngst vollzogene Sprung über die horizontalen Hürden bei rund 80 USD, denn dadurch kann die Kursentwicklung der letzten 12 Monate als klassischer Doppelboden interpretiert werden. Das rechnerische Anschlusspotenzial aus der unteren Umkehr von rund 20 USD hat der Ölpreis bereits zum Großteil ausgeschöpft. Dennoch legt die beschriebene Trendwendeformation perspektivisch wieder dreistellige Ölnotierungen nahe, zumal auch der MACD gerade ein neues Einstiegssignal generiert hat. Der Stop-Loss für bestehende Engagements kann indes auf das Niveau der Nackenlinie des o. g. Doppelbodens bei 80 USD nachgezogen werden.
Brent Crude Future (Kontrakt Apr 26) (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Brent Crude Future (Kontrakt Apr 26)
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das ultimative Risikolevel
Die Rally der Rheinmetall-Aktie ist schon seit Längerem ins Stocken geraten. So verläuft die 38-Wochen-Linie (akt. bei 1.721 EUR) nur noch seitwärts und wurde zudem zuletzt unterschritten. Durch die charttechnische Brille betrachtet, pendelt das Papier ohnehin seit Mai vergangenen Jahres zwischen den Hochpunkten bei rund 2.000 EUR auf der Ober- und dem Korrekturtief vom August bei 1.481 EUR auf der Unterseite nur noch seitwärts (siehe Chart). Auf der Indexebene hatten wir zuletzt mehrfach die Ausstiegssignale seitens des Monats-MACD hervorgehoben. Auch bei der Rheinmetall-Aktie entsteht gerade dieses negative Signal – und zwar auf historisch hohem Niveau. Deshalb sollten sich Anlegerinnen und Anleger zunächst mit den Risiken auseinandersetzen. Bei einem Abgleiten unter das o. g. Augusttief würde die aktuelle Seitwärtsphase in eine Topbildung mit einem Abschlagspotenzial von 500 EUR umschlagen. Auf der Unterseite bestehen weitere Rückzugsmarken in Form der horizontalen Marken bei 1.200 EUR. Hier verläuft auch die 90-Wochen-Linie (akt. bei 1.222 EUR). Das Apriltief von 2025 bei 933 EUR markiert indes so etwas wie eine „worst case“-Unterstützung.
Rheinmetall (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Rheinmetall
Quelle: LSEG, tradesignal²
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