DAX® - Wieder über 25.000 Punkten
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Wieder über 25.000 Punkten
In den letzten Handelstagen hatte sich der DAX® intensiv mit der 25.000er-Marke auseinandergesetzt. Gestern konnte diese Hürde dann – per Schlusskurs – genommen werden. Damit verharren die deutschen Standardwerte in Schlagdistanz zum bisherigen Allzeithoch bei 25.508 Punkten. Auf dem Weg dorthin definieren die jüngsten Hochs bei 25.315/25.331 Punkten die einzig wirklich nennenswerten Barrieren. Auf der Unterseite ist der DAX® dagegen durch die eingangs erwähnte runde 25.000er-Marke gut unterstützt. Charttechnisch noch wesentlich wichtiger ist allerdings die Kombination aus der 50-Tage-Linie (akt. bei 24.786 Punkten) und dem ehemaligen Allzeithoch vom Oktober vergangenen Jahres (24.771 Punkte). Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) überwiegen unter den US-Privatanlegern inzwischen wieder die Bären (39,8 %) im Vergleich zu den Bullen (33,2 %). In den letzten Wochen hat also eine spürbare Sentimentbereinigung stattgefunden, was wir bei stabilen, seitwärtstendierenden Kursen als gesund empfinden (siehe Analyse unten).
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Bewegungspotenzial: Welche Marken wichtig sind
Am amerikanischen Aktienmarkt kam es zuletzt zu einer bemerkenswerten Sektorrotation. So gab es auf Einzeltitelebene zum Teil heftige Kursausschläge, während sich der S&P 500® auf Indexlevel kaum bewegt. Schließlich pendelt das Aktienbarometer im gesamten bisherigen Jahresverlauf in einer engen Kursspanne zwischen lediglich 6.775 und 7.002 Punkten seitwärts (siehe Chart). Dazu passt die Konstellation in den längerfristigen Zeitebenen auf Wochen- und Monatsbasis. Dort liegen jeweils mehrere Kerzen mit kleinen Kerzenkörpern vor. Die geringere Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs dokumentiert das sich aufstauende Bewegungspotenzial. Während ein Spurt über das bisherige Allzeithoch bei 7.002 Punkten die aktuelle Schiebezone nach oben auflösen würde, gilt es andererseits, ein Abgleiten unter das Jahrestief (6.775 Punkte) zu verhindern. Auf der Unterseite ist noch eine weitere Zone von großer Relevanz: Gemeint ist die Kombination aus den verschiedenen Tiefs bei rund 6.550 Punkten und der 200-Tage-Linie (akt. bei 6.549 Punkten), welche sich als langfristige Absicherung anbietet. Als Mutmacher werten wir unverändert das neue Allzeithoch im S&P 500®-equalweight.
S&P 500® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart S&P 500®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das große Bild
Der nahende Monatsultimo gibt uns die Gelegenheit, einen objektiven Blick auf die übergeordneten Chartperspektiven des Goldpreises zu werfen. Trotz der Kursturbulenzen von Ende Januar/Anfang Februar liegen mittlerweile sieben weiße Monatskerzen in Folge vor, d. h. das Edelmetall konnte in jedem einzelnen Monat seit dem Hochsommer 2025 zulegen. Gleichzeitig vollzieht sich die aktuelle Hoch-Tief-Spanne innerhalb des Pendants vom Januar, wodurch ein klassischer Innenstab („inside month“) entsteht. Die entsprechenden Begrenzungen geben deshalb wichtige Leitplanken vor. So ist auf der Oberseite das bisherige Allzeithoch bei 5.595 USD als markanter Widerstand zu nennen, während auf der Unterseite die Marke von 4.400 USD eine absolute Kernunterstützung darstellt. Hier fällt das bisherige Monatstief (4.403 USD) mit dem ehemaligen Rekordlevel vom Oktober (4.381 USD) sowie einem Fibonacci-Retracement (4.427 USD) zusammen. Diese Schlüsselhaltezone gilt es in Zukunft, nicht mehr zu unterschreiten. Zu einer objektiven Analyse gehört allerdings auch, dass der Goldpreis weiterhin massiv überhitzt ist. Mit einem Wert von 95 notiert der RSI auf einem Niveau, welches der Oszillator seit den 1970er Jahren nicht mehr gesehen hat.
Gold (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Alte und neue Favoriten
Besonders auffällig ist die in den USA stattfindende Sektorrotation beim Blick auf den Nasdaq-100®. Im Technologiebereich gab es zuletzt bei diversen Einzelwerten große Ausschläge, während der Index letztlich auf der Stelle tritt. Um diesem Phänomen Rechnung zu tragen, haben wir den Abstand der Einzeltitel aus dem Nasdaq-100® zu ihren jeweiligen 52-Wochen-Hochs analysiert. Aufgrund der Kursentwicklung entspricht das Jahreshoch fast immer dem historischen Rekordlevel. Eine Differenz zum 52-Wochen-Hoch von 40 % bis 50 % ist keine Seltenheit. In der Spitze beträgt der Abstand sogar über 70 %. Unter der Oberfläche läuft also eine substanzielle Korrektur. Auf der anderen Seite der Skala – und passend zu den gerade veröffentlichten Quartalszahlen – notiert die Nvidia-Aktie mit einer Differenz von weniger als 10 % weiter in Schlagdistanz zu ihrem Allzeithoch (212,19 USD). Charttechnisch würde ein nachhaltiger Spurt über die Marke von 195 USD besagtes Rekordlevel wieder in den Mittelpunkt rücken. Um die Gefahr einer Topbildung gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es dagegen, das Februartief bei 171 USD nicht mehr zu unterschreiten.
NVIDIA Corp. (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart NVIDIA Corp.
Quelle: LSEG, tradesignal²
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