DAX hängt am seidenen Faden der Straße von Hormuz
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Die US-Investmentbank JP Morgan schreibt, dass an der Straße von Hormuz die Passage derzeit auf Basis einer "selektiven Autorisierung" erfolgt. Der Iran nutzt Drohnen, Minen und Funkwarnungen, um einen De-facto-Checkpoint zu etablieren. Während westliche Tanker aufgrund explodierender Versicherungsprämien und Sicherheitsrisiken die Route meiden, sichern sich Nationen wie China, Indien und die Türkei durch "politische Verständigungen" mit Teheran eine "Safe Passage". Die Analysten beschreiben zuletzt einen massiven Rückgang des Verkehrs auf etwa 8 Schiffe pro Tag, wobei befreundete Akteure bevorzugt durchgewunken werden. Diese Entwicklung transformiert die wichtigste Öl-Arterie der Welt von einem freien internationalen Gewässer in ein machtpolitisches Erpressungsinstrument. Wer passieren will, muss Teheran politische Zugeständnisse machen oder diplomatische Immunität genießen. Für den Rest der Welt führt dies zu massiven Versorgungsängsten. Anbei meine neue aktuelle Analyse und Prognose zum DAX:
