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Kommentar
08:30 Uhr, 02.02.2024

DAX® - Doppeltop oder Flagge – wer behält die Oberhand?

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Doppeltop oder Flagge – wer behält die Oberhand?

Wer setzt sich beim DAX® durch? Die hohe Hürde bei 17.000 Punkten oder die zuletzt nach oben aufgelöste Korrekturflagge? Das ist die Frage, auf welche Anlegerinnen und Anleger kurzfristig eine Antwort finden müssen. Das Risiko hat nach dem dritten Test des bisherigen Allzeithochs bei 17.003 Punkten zugenommen. Der Respekt vor dieser Hürde lässt sich an der geringen Handelsspanne im bisherigen Wochenverlauf von weniger als 200 Punkten ablesen. Unter dem Strich sehen wir die negativen Divergenzen seitens verschiedener Indikatoren (z. B. RSI) als weiteren Bremsklotz an, zumal die aktuelle Sentimenterhebung der American Asssociation of Individual Investors (AAII) bereits wieder einen hohen Grad an Optimismus unter den US-Privatanlegern signalisiert. Die Mini-Kurslücke vom 24. Januar (16.761 zu 16.753 Punkte) steckt beim DAX® eine erste nennenswerte Unterstützung ab, ehe die obere Begrenzung der jüngsten Korrekturflagge (akt. bei 16.695 Punkten) in den Mittelpunkt rückt. Um die Gefahr des „Überrollens“ zu bannen und dem DAX® ein neues Aufwärtsmomentum einzuhauchen, müssten die deutschen Standardwerte indes die o. g. Verlaufshochs bei 17.000 Punkten herausnehmen.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

Diese Marke sollten Sie kennen!

Nach dem höchsten Monatsschlusskurs der Geschichte und der höchsten Jahresultimonotiz der Historie gönnte sich der Goldpreis im Januar eine Verschnaufpause. Festmachen können Anlegerinnen und Anleger dies daran, dass das Edelmetall zuletzt innerhalb der Schwankungsbreite vom Dezember verblieb. In der Konsequenz entsteht ein sog. „inside month“. Damit ist der Respekt der Marktteilnehmer vor den alten Rekordständen aus den Jahren 2020, 2021 und 2023 bei 2.070/2.072 USD dokumentiert. Diesen Hürden kommt zukünftig eine entscheidende Rolle zu, denn jenseits dieser Marken wäre auch die jüngste „inside candle“ auf Monatsbasis nach oben aufgelöst. Als Sahnehäubchen kann die Kursentwicklung der letzten knapp vier Jahre als Schiebezone zwischen knapp 1.700 USD und knapp 2.100 USD interpretiert werden (siehe Chart). Mit anderen Worten: Ein Ausbruch würde für dreifachen Rückenwind sorgen. Rein rechnerisch hält eine „bullishe“ Auflösung der o. g. Tradingrange ein Anschlusspotenzial von rund 400 USD bereit. Als strategischen Stop-Loss können Investorinnen und Investoren indes das alte Allzeithoch aus dem Jahr 2011 bei 1.920 USD heranziehen.

Gold (Monthly)

Chart Gold

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Gold

Chart Gold

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

Trendwende gewinnt an Konturen

Die letzten Jahre befand sich die Compugroup-Aktie in schwierigem Fahrwasser. Aktuell bietet sich die Chance, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, denn auf Basis der wichtigen Haltezone bei rund 35 EUR – verstärkt durch zwei verschiedene Fibonacci-Retracements (37,17/34,46 EUR) – versucht der Titel aktuell eine untere Umkehr in Form eines Doppelbodens auszuprägen (siehe Chart). Das rechte Tief der vermeintlichen Trendwende bildet dabei für sich genommen eine kleine Bodenbildung. Aus deren Höhe ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von knapp 6 EUR. Die generellen Trendwendeambitionen des Papiers werden durch eine mehrjährige positive Divergenz seitens des RSI unterstrichen. Gleichzeitig notiert der MACD im Monatsbereich historisch niedrig und hat dabei zudem zuletzt auf seiner Signallinie aufgesetzt. Um die untere Umkehr nicht zu gefährden, sollte die Compugroup-Aktie die jüngste Aufwärtskurslücke bei 37,32/36,32 EUR in Zukunft nicht mehr schließen. Für den ganz großen Befreiungsschlag, sprich den Abschluss des diskutierten Doppelbodens, bedarf es indes eines Spurts über das 2023er-Hoch bei 52,05 EUR.

CompuGroup Medical (Weekly)

Chart CompuGroup Medical

Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart CompuGroup Medical

Chart CompuGroup Medical

Quelle: Refinitiv, tradesignal²

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Über den Experten

Jörg Scherer
Jörg Scherer
Leiter Technische Analyse bei HSBC Deutschland

Jörg Scherer, Diplom-Kaufmann und Certified Financial Technician (CFTe), ist Gewinner des 2007er Awards der „Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands“ (VTAD) und der Verfasser des kostenfreien täglichen Newsletter HSBC Daily Trading, einem der meist gelesenen Trading-Newsletter Deutschlands. Ebenfalls analysiert Jörg Scherer auf mehreren Terminen im Jahr auf Seminaren in ganz Deutschland und in Webinaren für Privatanleger und institutionellen Investoren den nationalen und internationalen Aktienmarkt, die Rentenseite, Währungspaare und Rohstoffe.

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