Kommentar
08:55 Uhr, 20.03.2026

Das Trauma von 2022: Zwingt der Ölpreisschock die EZB im April zur erneuten Zinswende?

Der Krieg im Nahen Osten treibt die Energiepreise in die Höhe und weckt im EZB-Tower böse Erinnerungen. Führende Notenbanker bereiten die Märkte auf eine restriktivere Gangart vor. Die Angst vor dem zweiten geldpolitischen Fehler innerhalb von vier Jahren wächst.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins monatelang bei 2,0 % belassen hatte, zwingt der kriegsbedingte Ölpreisschock die Währungshüter zu einer Neubewertung der Lage. Bundesbankpräsident Joachim Nagel stellt eine mögliche Zinserhöhung für den kommenden April in Aussicht. "Nach aktuellem Stand ist es denkbar, dass sich die mittelfristigen Inflationsaussichten verschlechtern und die Inflationserwartungen nachhaltig steigen, was eine restriktivere Geldpolitik wahrscheinlich notwendig machen würde", lautet die Warnung des deutschen EZB-Ratsmitglieds.

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