Das Trauma von 2022: Zwingt der Ölpreisschock die EZB im April zur erneuten Zinswende?
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Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins monatelang bei 2,0 % belassen hatte, zwingt der kriegsbedingte Ölpreisschock die Währungshüter zu einer Neubewertung der Lage. Bundesbankpräsident Joachim Nagel stellt eine mögliche Zinserhöhung für den kommenden April in Aussicht. "Nach aktuellem Stand ist es denkbar, dass sich die mittelfristigen Inflationsaussichten verschlechtern und die Inflationserwartungen nachhaltig steigen, was eine restriktivere Geldpolitik wahrscheinlich notwendig machen würde", lautet die Warnung des deutschen EZB-Ratsmitglieds.
