Bank of America bremst bei ARM, die KeyBanc setzt auf INTEL
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Erwähnte Instrumente
- Arm Holdings ADRKursstand: 111,140 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der VeröffentlichungVerkaufenKaufen
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- Arm Holdings ADR - WKN: A3EUCD - ISIN: US0420682058 - Kurs: 111,140 $ (Nasdaq)
- Intel Corp. - WKN: 855681 - ISIN: US4581401001 - Kurs: 44,060 $ (Nasdaq)
Die Aktie schloss zuletzt bei rund 111 USD. Zur gleichen Zeit sorgt ein optimistisches Votum für Intel für Aufmerksamkeit: Die KeyBanc hebt den Titel auf "Overweight“ mit einem Kursziel von 60 USD.
Nachlassender Rückenwind für Arm
Im Zentrum der Skepsis gegenüber Arm steht eine erwartete Verlangsamung des Umsatzwachstums ab 2026. Sowohl das Lizenzgeschäft als auch die margenstarken Royalties dürften unter Druck geraten. Arya verweist auf einen möglichen Rückgang der globalen Smartphone-Stückzahlen im niedrigen einstelligen Prozentbereich, nachdem der Markt 2025 noch leicht gewachsen war. Höhere Speicherpreise und Lieferengpässe könnten die Nachfrage belasten. Das ist für Arm besonders relevant, da der Client-Bereich mehr als die Hälfte der Royalties ausmacht.
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Zugleich sieht die Bank eine wachsende Abhängigkeit von der Muttergesellschaft SoftBank, die mittlerweile 25 bis 30 % der Lizenzerlöse beisteuert. Ohne diesen Großkunden, so die Analysten, könnte der Lizenzumsatz im Geschäftsjahr 2026 sogar um rund 5 % sinken. Das jüngste Quartal habe bereits eine Erlöslücke von rund 70 Mio. USD offenbart. Neue Architekturen wie CSS, die höhere Inhalte pro Chip versprechen, seien bislang nur in einem frühen Adoptionsstadium.
Langfristig bleibt die BofA dennoch konstruktiv für die Arm-Aktie. Im Rechenzentrum sieht Arya erhebliches Potenzial durch steigende Kernzahlen, höhere Erlöse pro Core und zunehmende Marktanteile. Auch neue Ansätze wie Chiplets könnten Arm zusätzliche Wachstumsfelder eröffnen.

Intel profitiert vom KI-Hunger der Hyperscaler
Ganz anders fällt der Blick von KeyBanc auf die Intel-Aktie aus. Analyst John Vinh rechnet 2026 mit einer außergewöhnlich starken Nachfrage nach Serverprozessoren, getrieben von Hyperscalern und KI-Anwendungen. Nach Einschätzung der Analysten ist Intel im Server-CPU-Geschäft für das laufende Jahr nahezu ausverkauft. Angesichts der Nachfrage prüft der Konzern offenbar Preiserhöhungen von 10 bis 15 %.
Auch im Foundry-Geschäft meldet KeyBanc Fortschritte. Die Ausbeute des neuen 18A-Fertigungsprozesses liege inzwischen bei über 60 % und sei ausreichend für den Hochlauf der kommenden "Panther Lake“-Generation. Zwar erreichte Marktführer TSMC beim Start der 2-Nanometer-Technologie höhere Werte, doch im Vergleich zu Samsung sieht KeyBanc Intel deutlich im Vorteil. Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung, dass Intel Foundry Services Apple als Kunden für 18A gewinnen konnte. Geplant seien ab 2027 erste Low-End-M-Prozessoren für MacBooks und iPads, perspektivisch könnten ab 2029 auch einfache A-Serien-Chips für iPhones folgen.

Fazit: Während der Markt für Serverchips weiter boomt, ist die Nachfrage im Smartphonebereich aufgrund der steigenden Preise für Speicher deutlich gebremst. Nutzer dürften ihre Geräte länger behalten und auch genau auf die Preiserhöhungen schauen. Ein Umfeld, welches schwierig sein dürfte für Arm und diverse Smartphonehersteller.
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