Adidas: Aktie trotz höherer Gewinndynamik günstiger bewertet als die von Nike
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Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Im Zuge der Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2017 gab das Adidas-Management einen ersten Ausblick für das Geschäftsjahr 2018: Erwarteter währungsbereinigter Umsatzanstieg um rund 10 Prozent, erwarteter Anstieg des Gewinns aus den fortgeführten Geschäftsbereichen um 13 bis 17 Prozent auf einen Wert in einer Bandbreite zwischen 1,615 und 1,675 Mrd. Euro, erwarteter Anstieg beim Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft zwischen 12 und 16 Prozent. Die Umsätze in den Regionen Nordamerika und Asien werden 2018 nach Unternehmensangaben voraussichtlich ein jeweils prozentual zweistelliges währungsbereinigtes Umsatzwachstum erzielen können.
Erhöhte Ergebnis-Guidance seitens des Managements für den Zeitraum zwischen 2015 und 2020: Nunmehr erwarteter durchschnittlicher Anstieg des Nettogewinns aus den fortgeführten Geschäftsbereichen zwischen 22 und 24 Prozent (bisher erwarteter Anstieg zwischen 20 und 22 %). Das neue EBIT-Margen-Ziel wurde mit 11,5 % (vorher: 11,0 %) angegeben.
Der neue faire Wert je Aktie betrage 230 (nach zuvor: 215) Euro, konstatierte DZ Bank-Analyst Herbert Sturm in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Er verwies zudem auf den sehr positiven Ausblick des Sportartikelherstellers auf 2018 und die für den Zeitraum bis 2020 nach oben revidierten Ergebnisziele. Das weiterhin stark wachsende Online-Geschäft spiele in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Da er die seitens des Managements formulierten neuen Ziele bis zum Jahr 2020 für erreichbar halte, habe er die Risikokomponente im Bewertungsmodell heruntergeschraubt (Beta-Faktor von 0,84 nach zuvor 0,89), resümiert Sturm.
Das Analysehaus Warburg Research bewertet die Aktie von Adidas nach Zahlen weiterhin mit „Buy“ und einem Kursziel von 210 Euro. Analyst Jörg Frey lobte das Aktienrückkaufprogramm und den überzeugenden Ausblick. Die Aktien seien trotz höherer Gewinndynamik günstiger bewertet als die vom Wettbewerber Nike, was nicht gerechtfertigt sei, so Frey.
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