Gold: Aussicht auf steigende Leitzinsen belastet
Nicht nur in den USA dürften weitere deutliche Zinsanhebungen anstehen, sondern auch die Europäische Zentralbank (EZB) könnte kräftiger an der Zinsschraube drehen als bislang erwartet.
Nicht nur in den USA dürften weitere deutliche Zinsanhebungen anstehen, sondern auch die Europäische Zentralbank (EZB) könnte kräftiger an der Zinsschraube drehen als bislang erwartet.
Der Euro legt im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Inflationsdaten aus der Eurozone zu. Die weit über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent liegende Inflation dürfte den Druck auf die EZB verstärken, die Leitzinsen trotz zunehmender Rezessionsrisiken aggressiver anzuheben als bislang.
Ein Belastungsfaktor ist der aktuell erstarkende Euro. Die weit über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent liegende Inflation in der Eurozone dürfte auch den Druck auf die EZB verstärken, die Leitzinsen trotz zunehmender Rezessionsrisiken aggressiver anzuheben als bislang.
Die Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell auf dem Symposium in Jackson Hole steht um 16:00 Uhr MESZ an. Investoren hoffen, dass die Rede Aufschluss darüber geben wird, wie aggressiv die Fed die Zinssätze noch anzuheben gedenkt, um die auf einem 40-Jahreshoch liegende Inflation einzudämmen.
Die Verbraucherpreise im Großraum Tokio sind im Juli in der Kernrate um 2,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen – der höchste Wert seit Oktober 2014.
Die Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell auf dem Symposium in Jackson Hole steht um 16:00 Uhr MESZ an. Investoren hoffen, dass die Rede Aufschluss darüber geben wird, wie aggressiv die Fed die Zinssätze noch anzuheben gedenkt, um die auf einem 40-Jahreshoch liegende Inflation einzudämmen.
Mit Spannung erwartet wird die Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell auf dem Notenbanksymposium in Jackson Hole am Freitag, von der Marktteilnehmer weitere Hinweise auf die künftige US-Geldpolitik und den Umgang mit dem wirtschaftlichen Abschwung erwarten.
Der Präsident der Federal Reserve Bank (Fed) in Minneapolis, Neel Kashkari, erklärte am Dienstag, dass die Fed ihre Geldpolitik so lange straffen müsse, bis klar sei, dass die sehr hohe Inflation wieder zurückgehe.
Der Greenback profitiert nach wie vor von der Aussicht auf weitere deutliche Zinsanhebungen seitens der Federal Reserve Bank (Fed). Laut FedWatch Tool der CME ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung um 75 Basispunkte bei dem nächsten US-Zinsentscheid am 21. September 2022 auf 56,5 Prozent gestiegen.
Die japanischen Verbraucherpreise sind im Juli laut Bank of Japan (BoJ) in der Kernrate um 1,8 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Teuerung um 1,5 Prozent gerechnet.