FX-Mittagsbericht: US-Dollar weiterhin seitwärts
Während die Aussicht auf steigende Zinsen den US-Dollar unterstützt, belasten den Greenback die Sorgen um die daraus resultierende Konjunkturabschwächung.
Während die Aussicht auf steigende Zinsen den US-Dollar unterstützt, belasten den Greenback die Sorgen um die daraus resultierende Konjunkturabschwächung.
Während der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone weiterhin im kontraktiven Bereich verharrt, zeigt sich der Dienstleistungssektorindex robust und dürfte damit weiterhin zum Inflationsdruck in der Eurozone beitragen.
Die Inflation in Japan ist im März auf Jahressicht auf 3,2 Prozent gesunken – der niedrigste Wert seit September 2022.
Die deutschen Erzeugerpreise sind im März gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent gesunken. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 7,5 Prozent – ein 22-Monats-Tief.
Die Erwartung, dass die wichtigen Zentralbanken ihre Leitzinsen weiter anheben werden, ist mit der gestern gemeldeten und weiterhin zweistelligen Inflationsrate in Großbritannien gestiegen. Dies gilt auch für die Europäische Zentralbank (EZB) und – wenn auch in geringerem Maß – die Federal Reserve Bank (Fed).
Gute Nachrichten von der Inflationsfront: Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im März im Monatsvergleich deutlich stärker gesunken als erwartet. Auf Jahressicht hat sich der Anstieg stark verlangsamt.
Die Inflation in der Eurozone ist im März laut endgültiger Veröffentlichung auf 6,9 Prozent im Jahresvergleich gesunken – die niedrigste Teuerungsrate seit Februar 2022.
Die britischen Verbraucherpreise sind im März um 10,1 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Damit ist die Inflationrate in Großbritannien den siebten Monat in Folge zweistellig.
Der US-Dollar ist angesichts der Unsicherheit über die weiteren geldpolitischen Aussichten in den USA oberhalb seines am 14. April 2023 markierten Einjahrestiefs in eine Seitwärtsspanne eingeschwenkt.
Die hohe Inflation in der Eurozone hat sich im März weiter abgeschwächt, wie die endgültigen Daten der Statistikbehörde Eurostat bestätigen. Allerdings legte die Kerninflationsrate zu.