US-Konjunkturdaten deuten Abkühlung an
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Update (15:05 Uhr): Das US-Konsumklima der Uni Michigan sank nach vorläufigen Angaben von 56,6 Punkten im Februar auf 55,5 Zähler im März. Erwartet wurde allerdings ein etwas stärkerer Rückgang auf 55,0 Punkte. Die nach der Umfrage ermittelten Inflationserwartungen der Verbraucher auf Sicht der kommenden 12 Monate blieben stabil bei 3,4 %.
Die Zahl der offenen Stellen nach den sogenannten JOLTS-Daten erhöhte sich unterdessen von 6,55 Mio. im Dezember auf 6,95 Mio, gegenüber einer Erwartung von 6,76 Mio. Stellen.
Ursprünglicher Artikel: Die am Freitag veröffentlichten US-Konjunkturdaten sind in mehreren Bereichen unter den Markterwartungen ausgefallen. So wurde das Wachstum für das vierte Quartal im Rahmen der zweiten Veröffentlichung von einer zunächst gemeldeten annualisierten Wachstumsrate von 1,4 % auf 0,7 % nach unten revidiert. Erwartet wurde eine Bestätigung der zuvor ermittelten Wachstumsrate von 1,4 %.
Auch aus der Industrie kamen Signale der Schwäche. Der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter blieb im Januar gegenüber dem Vormonat unverändert, während ein Anstieg um 1,1 % erwartet wurde. In der Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Transportaufträge wurde ein Anstieg um 0,4 % verzeichnet, gegenüber erwarteten 0,5 %.
Inflation gemischt, Konsum ohne positive Überraschung
Die Teuerung auf Basis der von der US-Notenbank Fed als Inflationsmaßstab bevorzugten PCE-Daten zeigte für Januar beim PCE-Preisindex wie erwartet einen Anstieg von 0,4 % im Monatsvergleich. Die PCE-Inflationsrate auf Jahressicht schwächte sich unterdessen von 2,9 % auf 2,8 % ab, während die PCE-Kerninflationsrate leicht von 3,0 % auf 3,1 % zulegte. Insgesamt bestätigen die PCE-Preisdaten, dass die Inflation weiterhin moderat bis deutlich über dem Fed-Ziel von 2 % liegt.
Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im Januar um 0,4 % und damit etwas weniger stark als mit 0,5 % erwartet. Die Konsumausgaben erhöhten sich um 0,4 % und trafen damit die Prognosen.
Fazit: Unter dem Strich zeichnen die Daten ein Bild einer US-Wirtschaft, deren Wachstum an Schwung verliert. Für die Märkte dürfte damit vor allem die Frage wichtiger werden, ob sich die schwächere Konjunkturdynamik in den kommenden Monaten auch deutlicher im Arbeitsmarkt und bei der Geldpolitik der Fed niederschlägt.
Die US-Aktienfutures und der Goldpreis konnten nach Veröffentlichung der Daten leicht zulegen. Die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen durch die Fed könnte sich im Falle einer Konjunkturabkühlung wieder etwas erhöhen. Insgesamt fiel die Reaktion auf die Daten aber eher schwach aus. Im Verlauf des Nachmittags werden noch Daten zu offenen Stellen (JOLTS-Daten) sowie das vorläufige Konsumklima der Uni Michigan für März gemeldet.

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