Kommentar
14:42 Uhr, 12.05.2026

US-Inflation etwas höher als erwartet

Die Teuerung in den USA hat sich im April etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die US-Aktienfutures können trotzdem zulegen.

Erwähnte Instrumente

  • ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,17438 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • ISIN: US78378X1072Kopiert
    Kursstand: 7.412,84 Pkt (Cboe) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • EUR/USD - WKN: 965275 - ISIN: EU0009652759 - Kurs: 1,17438 $ (FOREX)
  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 7.412,84 Pkt (Cboe)
  • Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 29.320,66 Pkt (Nasdaq)
  • Gold - WKN: 965515 - ISIN: XC0009655157 - Kurs: 4.704,66 $/oz. (GBE brokers)
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.704,47 Pkt (NYSE)

Die US-Verbraucherpreise sind im April um 3,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie die US-Arbeitsstatistikbehörde BLS mitgeteilt hat. Damit hat sich die Teuerung etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die Volkswirte der Banken hatten im Mittel mit einer Rate von 3,7 % gerechnet, nachdem die Inflationsrate im März bei 3,3 % gelegen hatte. Die Inflationsrate gibt an, wie stark sich die Verbraucherpreise im jeweiligen Monat gegenüber dem Vorjahresmonat verändert haben.

Die sogenannte Kerninflationsrate, bei der die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise ausgeklammert werden, beschleunigte sich von 2,6 % auf 2,8 %. Auch hier war mit 2,7 % etwas weniger erwartet worden.

Im Vergleich mit dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im April wie erwartet um 0,6 %, nach einem Anstieg um 0,9 % im März. In der Kernrate wurde im April ein Anstieg von 0,4 % verzeichnet. Erwartet wurde ein Plus von 0,3 %, nach einem Anstieg um 0,2 % im März.


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Fazit/Marktreaktion: Unter anderem wegen des Iran-Kriegs und des damit verbundenen Anstiegs der Energiepreise hat sich die Teuerung in den USA im April etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die US-Aktienfutures reagieren vorbörslich mit leichten Kursgewinnen, obwohl die höhere Inflation baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed etwas unwahrscheinlicher machen dürfte, auch wenn durch den neuen Fed-Chef Kevin Warsh die Karten in Bezug auf die Geldpolitik neu gemischt werden dürften.

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