US-Arbeitsmarkt bleibt in starker Verfassung
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Erwähnte Instrumente
- S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 7.337,11 Pkt (Cboe)
- Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 28.563,95 Pkt (Nasdaq)
- Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.596,97 Pkt (NYSE)
Auf dem US-Arbeitsmarkt wurden außerhalb der Landwirtschaft im April netto und saisonbereinigt 115.000 neue Stellen geschaffen, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) am Freitag mitgeteilt hat. Erwartet wurde hingegen nur ein Stellenaufbau um 65.000 Stellen.
Im Vormonat März hatte sich der US-Arbeitsmarkt unerwartet stark entwickelt. Nach den nun revidierten Angaben kamen im März 185.000 Stellen hinzu, nachdem zuvor ein Zuwachs um 178.000 Stellen gemeldet worden war. Im Februar gingen den revidierten Angaben allerdings 156.000 Stellen verloren, nachdem zuletzt ein Verlust von 133.000 Arbeitsplätzen gemeldet worden war. Beim Stellenverlust im Februar spielten verschiedene Sonderfaktoren eine Rolle.
Die separat ermittelte Arbeitslosenquote blieb im April wie erwartet stabil bei 4,3 %.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im April um 0,2 % gegenüber dem Vormonat zu, erwartet wurde ein Anstieg um 0,3 %.
Die Participation Rate, die angibt, welcher Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter beschäftigt ist oder einen Arbeitsplatz sucht, ging von 61,9 % auf 61,8 % zurück.
Fazit: Nach einer sehr schwachen Entwicklung im Februar und einer kräftigen Erholung im März hat sich der US-Arbeitsmarkt auch im April stärker als erwartet entwickelt. Der KI-Boom hat bisher keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt insgesamt, ganz im Gegenteil steigt die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden weiter. Allerdings gingen in einzelnen Branchen wie im Finanzsektor und im Technologiebereich Stellen verloren, was mit KI zu tun haben könnte. Die US-Aktienfutures legen in einer ersten Reaktion vorbörslich deutlich zu.

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