Märkte brechen ein: Iran setzt Verhandlungen aus
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Iran unterbricht nach Angaben der eigenen Nachrichtenagentur Tasnim die Verhandlungen mit den USA. Zur Begründung verweist Teheran auf die jüngsten israelischen Angriffe im Libanon. Iran sieht darin eine Verletzung der Waffenruhe, deren Einhaltung laut Teheran Voraussetzung für weitere Gespräche war. Auch an allen anderen Fronten sei der Waffenstillstand verletzt worden, heißt es.
Israel hatte zuvor neue Angriffe auf mutmaßliche Hisbollah-Ziele im südlichen Beiruter Vorort Dahijeh angeordnet. Auch die Bodenoffensive im Süden des Libanon wurde ausgeweitet. Internationale Kritik an dem Vorgehen Israels nahm zuletzt zu, auch aus der EU. Die Reise der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in den Libanon wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen.
In einer unmittelbaren Reaktion auf die Nachricht legten die Ölpreise zu, während die Aktienfutures schwächer tendierten. Der DAX büßte rund 300 Punkte ein.


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