US-Erzeugerpreise steigen dramatisch
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Erwähnte Instrumente
- Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.760,56 Pkt (NYSE)
Die US-Erzeugerpreise sind im April um 1,4 % gegenüber dem Vormonat gestiegen, wie die Statistikbehörde BLS am Mittwoch mitgeteilt hat. Erwartet wurde nur ein Anstieg um 0,5 %, nach einem Plus von revidiert 0,7 % (zunächst 0,5 %) im März.
In der sogenannten Kernrate, ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel, wurde im Monatsvergleich ein Anstieg um 1,0 % verzeichnet, während die Volkswirte der Banken nur mit einem Plus von 0,3 % gerechnet hatten, nach einem Anstieg um revidiert 0,2 % (zunächst 0,1 %) im März.
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Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Erzeugerpreise im April um 6,0 % höher. Erwartet wurde eine Jahresveränderungsrate von 4,9 %, nach revidiert 4,3 % (zunächst 4,0 %) im März. Die Kernrate betrug 5,2 %, während 4,3 % erwartet wurden.
Die Erzeugerpreise gelten als vorlaufender Indikator für die Inflation und laufen den Verbraucherpreisen in normalen Zeiten um mehrere Monate voraus, auch wenn Preisänderungen auf der Erzeugerpreisebene nicht immer eins zu eins an die Verbraucher weitergegeben werden.
Marktreaktionen/Fazit: Der Iran-Krieg lässt die Erzeugerpreise in den USA kräftig steigen. Das sind schlechte Nachrichten für die Entwicklung der Verbraucherpreise in den kommenden Monaten. Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed in den kommenden Monaten rücken wahrscheinlich in weitere Ferne. Die US-Aktienfutures korrigieren vorbörslich in einer ersten Reaktion deutlich.
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Die massive API (gigantische Ausweitung der Geldmenge seit der Finanzkrise!) der letzten 15 Jahre transformiert verstärkt und unaufhaltsam in die CPI. Auslöser bzw. vordergründige Begründung dafür sind die gestiegenen Ölpreise, demnächst die massiv steigenden Hardwarepreise (z. B. Speicherchips), die steigenden Strompreise (z. B. wegen KI-Rechenzentren) und vermehrt die Zweitrundeneffekte aufgrund steigender Dienstleistungen (z. B. Versicherungen) und die getriggerte Preis-Lohn-Spirale. Hinzu kommen natürlich die statistisch untererfassten massiven Erhöhungen bei den Mieten aufgrund der explodierten Immobilienpreise (API). Die Inflation wird bleiben und sich verstärken (weitere massiv steigende Staatsverschuldung), allenfalls statistisch kommt es zu temporären Beruhigungen bei der CPI.
Der Silberpreis schiebt sich seit Tagen nach oben, vermutlich ein guter Indikator für stärkere Inflationsdaten in den kommenden 1 bis 2 Jahren.
Fresnillo & Co. scheinen mitzuziehen.