US-Börsen: Schwacher Index zum Verbrauchervertrauen trübt die Freude
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US-Börsen reagieren auf Konjunkturdaten kaum
Der Dow Jones Industrial hat am Montag nach der Rekordjagd der vergangenen Tage erneut den höchsten Schlussstand seiner Geschichte erreicht (bei 17.817 Punkten). Am heutigen Dienstag konnte der US-Leitindex dank guter US-Konjunkturdaten zum Auftakt zunächst an seine jüngste Rekordserie anknüpfen, wenn auch mit vermindertem Tempo. Im frühen Handel drehte der Dow Jones allerdings ins Minus. Aktuell notiert der Index um 0,07 Prozent tiefer bei 17.807 Punkte. Grund dürfte das sich eintrübende Verbrauchervertrauen des Conference Board sein.
USA: Verbraucherstimmung verschlechtert sich überraschend
In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im November überraschend deutlich eingetrübt. Der Index für das Verbrauchervertrauen sei auf 88,7 Punkte gefallen, nach 94,5 Punkten im Vormonat, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mit. Volkswirte hatten mit einer Aufhellung auf 95,9 Punkte gerechnet.
Preisanstieg am US-Immobilienmarkt mit vermindertem Tempo
Im September sind die Hauspreise am US-Immobilienmarkt laut dem S&P/Case-Shiller-Index, um 4,9 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Im Vormonat hatte der Anstieg 5,65 Prozent betragen. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 4,7 Prozent gerechnet.
Der Hauspreisindex der Federal Housing Finance Agency (FHFA) blieb im September unverändert. Ökonomen hatten hingegen einen Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet. Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der in der Finanzkrise verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie May und Freddie Mac.
US-Wirtschaft mit Volldampf voraus
Laut der zweiten Lesung der Regierung ist die US-Wirtschaft im Zeitraum Juli bis September um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Dieser Wert ist auf das Jahr hochgerechnet und gibt an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. Zuvor war mit einem Plus im dritten Quartal von 3,3 Prozent gerechnet worden, nach einer Zunahme um 3,1 Prozent bei der ersten Veröffentlichung.
Die OECD hat ihre Wachstumsprognosen für die USA nach oben korrigiert. Für 2014 erwartet die Organisation ein BIP-Plus von 2,2 Prozent (zuvor: 2,1 %). Die Prognose für 2015 blieb unverändert bei +3,1 Prozent.
Campbell Soup – Kein Haar in der Bilanzsuppe
Der Lebensmittelproduzent Campbell Soup hat in seinem Auftaktquartal zum neuen Geschäftsjahr 2015 den Nettogewinn von 0,57 Dollar auf 0,74 Dollar je Aktie steigern können. Der Umsatz lag bei 2,26 Milliarden Dollar.
Tiffany & Co meldet massiven Gewinnrückgang
Der Schmuckhändler Tiffany & Co hat im dritten Quartal mit einem Gewinnrückgang von 60 Prozent auf 0,29 Dollar je Aktie herb enttäuscht. Auf bereinigter Basis belief sich der Gewinn auf 0,76 Dollar je Aktie. Der Umsatz auf vergleichbarer Fläche konnte um 4 Prozent gesteigert werden.
Citigroup bekommt Strafe aufgebrummt
Die Citigroup muss wegen mangelhafter Kontrolle der Kommunikation ihrer Researchmitarbeiter 15 Mio. Dollar Strafe zahlen. Die Sanktion wurde der Bank von der US-Regulierungsbehörde Financial Industry Regulatory Authority (Finra) aufgedrückt.
Peinliches Tweet vom Twitter Finanzchef
Der Twitter-Finanzchef Noto hat in einem inzwischen gelöschten Tweet für die Übernahme einer nicht näher genannten Firma plädiert. „Ich finde immer noch, wir sollten sie kaufen", schrieb er laut US-Medien. Für wen die Nachricht gedacht war, bleibt unklar.
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Wie lange wird das noch gut gehen. die Aktienindizes hoch halten und die Edelmetalle tief.
Anstatt zu investieren, gibt es zu hauf Aktienrückkäufe bei den grossen Unternehmen um den Aktienkurs in noch luftigere Hoehen zu treiben und natürlich auch die Boni des Vorstandes .
Ich rate jedem Privatanleger Ohren und Augen offen zu halten, denn das Blatt kann rasant kippen.