SIXT - Mit gutem Flottenmanagement zu neuen Rekorden
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Dass der Pullacher Mobilitätskonzern ausgerechnet im ersten Quartal, traditionell das ertragsschwächste des Jahres, die Profitabilitätswende schafft, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequent durchgehaltenen Strategie aus knapper Flottenplanung, gezielten Digitalinvestitionen und einem wachsenden Direktkanal. Mit dem 19. Rekordumsatz in Folge sendet Sixt ein klares Signal an die Branche.
Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal 2026 auf 928,9 Mio. EUR und damit um 8,2 % über den Vorjahreswert von 858,1 Mio. EUR. Bereinigt um den belastenden Währungseffekt des schwachen US-Dollar wuchs der Umsatz sogar um 12,6 %. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich um 19,7 Mio. EUR auf +2,1 Mio. EUR, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 17,6 Mio. EUR zu Buche gestanden hatte. Das Corporate EBITDA, die für die operative Steuerung relevante Kennzahl, sprang um 40,2 % auf 67,7 Mio. EUR, verglichen mit 48,3 Mio. EUR im ersten Quartal 2025. Die Umsatzrendite kehrte mit 0,2 % in positives Territorium zurück.
Besonders auffällig ist die regionale Entwicklung: Der Heimatmarkt Deutschland lieferte ein Corporate EBITDA von 39,1 Mio. EUR nach 29,0 Mio. EUR im Vorjahr. Das Segment Europa steigerte seinen Außenumsatz um 16,2 % auf 344,7 Mio. EUR, büßte beim Corporate EBITDA jedoch ein, von 10,6 auf 4,9 Mio. EUR, ein Zeichen gestiegener Aufwände im europäischen Netzausbau. Der eigentliche Überraschungsmoment kam aus Nordamerika: Trotz eines nominalen Umsatzrückgangs um 1,9 % auf 310,3 Mio. EUR infolge des Währungsgegenwinds schnellte das dortige Corporate EBITDA von 6,0 auf 22,8 Mio. EUR, ein Anstieg von mehr als 100 %. Währungsbereinigt wäre der nordamerikanische Umsatz um 9,2 % gewachsen.
