Kommentar
07:15 Uhr, 24.06.2024

SENTIX - Verwirrte Anleger sorgen für Chancen

Weiterhin ist das Bild an den Aktienmärkten davon gekennzeichnet, dass auf strategischer Ebene Kauflaune herrscht.

Erwähnte Instrumente

  • USD/JPY
    ISIN: XC0009659910Kopiert
    Kursstand: 159,750 ¥ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • USD/JPY - WKN: 965991 - ISIN: XC0009659910 - Kurs: 159,750 ¥ (FOREX)

Gleichzeitig ist die Stimmung jedoch gedrückt. Das führt dazu, dass der Differenzindex aus Sentiment (kurzfristig) und Grundvertrauen (mittelfristig) in der Kaufzone steht. Auf Sicht von sechs Monaten schaut die Lage an den Aktienmärkten demnach weiter ganz konstruktiv aus.

Euroland hat die Nase leicht vorn

  • Bei den US-Aktien führt Sentix an, dass weiter steigende Kurse nicht mehr dazu führen, dass die Stimmung steigt. Das könnte auf eine negative Sentimentdivergenz hinweisen. Meine Lesart ist jedoch eine andere: US-Anleger dürften sich eher an der geringen Marktbreite stören. Der Aufschwung wird nur von sehr wenigen Titeln getragen. Die kurzfristige Unsicherheit über die weitere Entwicklung könnte zu Turbulenzen im „Sommerloch“ führen, warnt Sentix. Der Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen notiert weiter nahe der Kaufzone.
  • In Euroland sind besonders die Profis mittelfristig weiter positiv, für die Aktienmärkte gestimmt. Bei Privatanlegern ist das deutlich weniger der Fall. In der Regel ist das ein positives Zeichen, da die Profis viel häufiger richtig liegen. Nach ähnlicher Signallage in der Vergangenheit konnte der Aktienmarkt in den folgenden zwei Monaten deutlich zulegen. Doch Anleger sollten zunächst abwarten, ob kommende Woche Kauflaune in die Märkte kommt, warnt Sentix zugleich.
  • Beim Währungspaar USD/JPY kommt es erneut zu einem klaren Verkaufssignal. Der Differenzindex aus Sentiment und Grundvertrauen erreicht ein Niveau, welches in der Vergangenheit häufig Gewinnmitnahmen verursachte.
  • Im Rohöl sind Anleger so gering investiert wie zuletzt 2020. Gleichzeitig zieht das Grundvertrauen weiter an. Diese auseinanderklaffende Lücke dürfte für Potenzial beim Ölpreis sorgen. Öl (Brent/WTI) sollten demnach bald Kursgewinne liefern können.
  • Bei Silber und bei Gold hat sich vergangene Woche das strategische Vertrauen deutlich positiv entwickelt. Das könnte ein mögliches Ende der Konsolidierung andeuten. Besonders beim Silber war die Entwicklung extrem stark.

Fazit: Die Lage für die Aktienmärkte bleibt weiter konstruktiv. Anleger erwarten sich auf Sicht von sechs Monaten höhere Kurse. In dieser Erwartung sollten diese weiter auf der Käuferseite stehen. Besonders bei den Profis ist dies immanent. Kommende Woche sollte der Markt jedoch anfangen, Stärke zu zeigen, andernfalls kann den Signalen nicht getraut werden.

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Über den Experten

Sascha Gebhard
Sascha Gebhard
Redakteur

Sascha Gebhard hat nach einer klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann im Laufe der Jahre bei verschiedenen Banken gearbeitet. Er absolvierte neben dem Beruf die Studiengänge zum Diplom-Betriebswirt (VWA) sowie den Finanz- und Investment Ökonom (VWA). Von 2008 bis 2016 war er als Eigenhändler auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten aktiv. Weiterhin publizierte er für verschiedene Finanzverlage und schrieb zahlreiche Fachartikel rund um das Thema Börse. Die in den jeweiligen Diensten geführten Realgeld- sowie Musterdepots konnte stets überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften. Sein Steckenpferd ist seit jeher der deutsche Aktienmarkt, wo er bestens vernetzt ist, und eine Vielzahl an Unternehmen bereits seit mehr als 15 Jahren aktiv verfolgt. Seit 2022 ist Sascha Gebhard fester Bestandteil des Redaktionsteams von stock3. Im Premium-Service Trademate betreut er das Depot "Deutsche Aktien".

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