QUALCOMM setzt mit HBC auf eine Alternative zum klassischen KI-Speicher
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Die Strategie trifft bei ersten Großkunden auf Interesse. Ob daraus ein bedeutendes Geschäft entsteht, hängt jedoch davon ab, ob Qualcomm seine hohen Leistungsversprechen in den kommenden Jahren auch unter realen Bedingungen bestätigen kann.
Im Zentrum der Strategie steht eine Technologie namens High-Bandwidth Compute, kurz HBC. Qualcomm will damit eines der größten Probleme moderner KI-Systeme lösen: Während die Rechenleistung von Generation zu Generation rasant zunimmt, wächst die Speicherbandbreite deutlich langsamer. Bei der Ausgabe von KI-Antworten, dem sogenannten Decode, warten die Prozessoren deshalb zunehmend auf Daten. Mehr Rechenkerne allein helfen dann kaum noch.
Qualcomm platziert Rechenlogik unmittelbar neben dem Speicher und will dadurch die Transportwege, den Energieverbrauch und Verzögerungen drastisch reduzieren. Gegenüber dem heute vorherrschenden HBM-Speicher verspricht der Konzern eine sechsmal höhere Leistung je Watt. Während aktuelle HBM-Systeme laut Qualcomm eine Bandbreite von rund 21 bis 22 Terabyte je Sekunde erreichten, soll HBC auf mehrere Hundert Terabyte kommen.
