Analyse
11:30 Uhr, 18.09.2026

LOCKHEED MARTIN - Aktie nach Kursrückgang wieder interessant?

Eine teure Abwehrrakete gegen eine billige Drohne einzusetzen, ist militärisch möglich, wirtschaftlich aber kaum sinnvoll. Für Lockheed Martin steckt darin eine doppelte Aufgabe: Der US-Rüstungskonzern muss deutlich mehr klassische Raketen liefern und zugleich günstigere Antworten auf neue Bedrohungen finden.

Vorstandschef James Taiclet will dafür auch die Arbeitsweise des Unternehmens verändern.

Auf einer Investorenkonferenz von Morgan Stanley kündigte Taiclet eine mehrjährige Rahmenvereinbarung mit der US-Regierung für die Luft-Luft-Rakete AIM-260 an. Sie soll unter anderem mit den Kampfflugzeugen F-35 und F-22 eingesetzt werden. Finanzchef Evan Scott zufolge hat Lockheed Martin nun vier solcher Vereinbarungen für Raketenprogramme geschlossen: PAC-3, THAAD, PrSM und AIM-260.

Neue Raketenprogramme verändern den Konzern

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