Analyse
08:55 Uhr, 26.02.2026

PUMA - Mauer Ausblick, Dividende gestrichen, auf das "Reset-Jahr" folgt ein "Übergangsjahr"

Der Sportartikelhersteller hat seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt. Q4 lief sogar gar nicht ganz so mies erwartet, aber der Ausblick ist sehr verhalten und liegt noch unter den eh schon niedrigen Erwartungen. Dass Puma keine Dividende zahlen wird dürfte dagegen weder überraschen noch auf Widerspruch stoßen.

CEO Arthur Hoeld hatte 2025 bei seinem Amtsantritt im Juli zum "Reset-Jahr" erklärt. Was das konkret bedeutet, zeigen die Zahlen schonungslos. Der Konzernumsatz sank währungsbereinigt um 8,1 % auf 7,296 Mrd. EUR, in der Berichtswährung Euro sogar um 13,1 %. Der argentinische Peso, der US-Dollar und die türkische Lira belasteten zusätzlich. Das bereinigte EBIT ohne Einmaleffekte drehte von plus 549 Mio. EUR im Vorjahr auf minus 166 Mio. EUR. Rechnet man die Einmaleffekte von 192 Mio. EUR hinzu, die aus Restrukturierung, Stellenabbau, Store-Schließungen und Goodwill-Abwertungen stammen, ergibt sich ein berichtetes EBIT von minus 357 Mio. EUR. Die EBIT-Marge fiel von plus 6,5 % auf minus 4,9 %. D. Das Ergebnis je Aktie drehte von 1,88 EUR auf minus 4,37 EUR. Vorstand und Aufsichtsrat werden konsequenterweise der Hauptversammlung am 19. Mai vorschlagen, keine Dividende auszuschütten. Im Vorjahr hatte PUMA noch 0,61 EUR je Aktie gezahlt.

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