Kommentar
13:07 Uhr, 13.06.2026

KI-Boom: Gibt es wirklich zu wenig Rechenpower oder sind die Chips schlecht ausgelastet?

Strom, Chips, Gasturbinen, riesige Areale, die besten Köpfe: Alles wird mobilisiert, um immer größere KI-Modelle zu bauen. Die teuerste Annahme an den KI-Märkten lautet aber womöglich, dass ein Modell am Ende alles gewinnt (winner takes it all).

Wer als Erster eine allgemeine künstliche Intelligenz baut, darf nach dieser Logik jede Summe verbrennen. Der Markt dahinter soll schließlich beinahe so groß sein wie das Universum, übertreiben wir ruhig ein wenig. Anjney Midha hält dagegen. Midha schrieb den ersten Scheck für Anthropic, verteilte als General Partner bei Andreessen Horowitz den Zugang zum größten privaten GPU-Cluster des Silicon Valley und baut heute mit seiner Firma AMP PBC ein "Stromnetz für Rechenleistung". Er zerlegt die Erzählung von dem einen Sieger, statt einer Front existieren seiner Ansicht nach viele. Und der Engpass liegt nicht nur in der reinen Zahl der Chips, sondern auch in deren Auslastung.

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