Analysteneinschätzung
18:23 Uhr, 28.01.2019

OSRAM: Schwächephase hält an

Aktuell bleibt die NordLB für die Aktie von Osram bei der „Halten“-Empfehlung mit Kursziel 35,00 Euro.

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Hannover (Godmode-Trader.de) - Osram hat im Rahmen einer Ad-hoc Mitteilung erste Eckdaten für das erste Quartal (per Ende Dezember 2018) des Geschäftsjahres 2018/19 veröffentlicht und dabei einen schwachen Jahresstart verkündet. Hiernach lag der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten nach vorläufigen Zahlen bei 828 Mio. Euro, was auf vergleichbarer Basis einen Rückgang um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet.

Grund war ein weiter beschleunigter Marktrückgang insbesondere im Dezember, wobei vor allem die Kernmärkte Automotive, General Lighting und Mobile Devices betroffen waren. Die Handelskonflikte, die Wachstumsschwäche Chinas sowie weitere geopolitischen Unsicherheiten waren Treiber der Entwicklung.

Die schwache Performance betraf laut Unternehmensangaben alle drei Geschäftsbereiche, wobei beispielhaft Opto Semiconductors mit einem vergleichbaren Umsatzrückgang von 16,9 Prozent genannt wurde. Die bereinigte EBITDA-Marge wird sich voraussichtlich auf 11,3 Prozent (Vj.: 18,5 %) belaufen haben. Nicht enthalten in den genannten Zahlen sind die Aktivitäten der veräußerten Sylvania Lighting Solutions in den USA sowie das zum Verkauf stehende europäische Leuchtengeschäft.

Osram hat eine Reihe nicht näher spezifizierter Gegenmaßnahmen, sowohl zur Umsatzsteigerung als auch strukturelle Maßnahmen, eingeleitet, womit das Erreichen der Jahresprognose abgesichert werden soll. Allerdings steht die Zielerreichung unter dem Vorbehalt einer Belebung des Auftragseingangs in den kommenden Monaten.

Die Nachfrageschwäche, die sich schon im vergangenen Geschäftsjahr gezeigt hat, setzt sich verstärkt fort, konstatierte NordLB-Analyst Wolfgang Donie in einer aktuellen Studie. Eine mögliche Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte eine dynamische Entwicklung in Gang setzen. Dies bleibe aber ungewiss, so dass kurz- bis mittelfristig mit einer anhaltenden Schwächephase zu rechnen ist. Die langfristigen Wachstumschancen seien dagegen weiterhin gut.

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