Ölpreise steigen leicht an
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Die Ölpreise haben am Mittwoch leicht zugelegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,59 US-Dollar, was 17 Cent mehr als am Vortag war. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 13 Cent auf 62,46 Dollar.
Im Fokus der Märkte stehen weiterhin die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Der Iran dämpfte nach der zweiten Verhandlungsrunde die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch. Außenminister Abbas Araghtschi sagte: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit." Er fügte hinzu, dass dies nicht bedeute, dass bereits eine Einigung erzielt wurde.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der USA statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste brutal niederschlagen, woraufhin Trump mit militärischem Eingreifen drohte und die Militärpräsenz rund um den Iran verstärkte. Der Iran ist ein wichtiges Ölförderland.
Zudem verhandeln hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine in Genf über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges. Fortschritte in beiden Konflikten könnten die Ölpreise belasten. Vor allem der Iran-Konflikt hat die Preise seit Jahresbeginn nach oben getrieben.
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