Ölpreise steigen deutlich wegen Risiken in der Straße von Hormus
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Die Ölpreise sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Ein Barrel Brent kostete am Morgen 92,31 Dollar, mehr als fünf Prozent über dem Vortag. Damit ist der Preisrückgang vom Wochenbeginn vorerst gestoppt; zu Wochenauftakt war Brent zeitweise bis nahe 120 Dollar je Barrel geklettert.
Auslöser sind wachsende Liefer- und Transportrisiken in der Straße von Hormus. Der Konflikt mit dem Iran hat den Rohöltransport aus dem Persischen Golf nahezu zum Erliegen gebracht. Berichte über verlegte Seeminen und ein mutmaßlicher Angriff, bei dem vor den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Containerschiff nahe der Einfahrt zur Meerenge von einem unbekannten Geschoss getroffen wurde, schüren die Sorge um die Sicherheit der Energieversorgung.
Spekulationen über die größte Freigabe von Notfall-Ölreserven in der Geschichte der Internationalen Energieagentur konnten die Preise bislang nicht dämpfen. Im Gespräch ist ein Volumen von etwa 300 bis 400 Millionen Barrel.
Die 32 IEA-Mitglieder verfügen über rund 1,2 Milliarden Barrel in Notreserven, ergänzt durch etwa 600 Millionen Barrel Industrievorräte. Führende Industriestaaten signalisierten angesichts der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts grundsätzliche Bereitschaft zu proaktiven Maßnahmen, einschließlich der Nutzung strategischer Reserven.
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