Ölpreise rutschen weiter – US‑Iran-Abkommen tritt in Kraft
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Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel weiter gefallen. Brent zur Lieferung im August notierte zuletzt bei 77,67 US‑Dollar je Barrel und damit rund 2,4 Prozent niedriger als am Vortag. Bereits am Mittwoch hatten die Notierungen nach einem kurzen Zwischenhoch wieder nachgegeben, obwohl die US-Ölvorräte in der vergangenen Woche erneut gesunken waren.
Ein neues Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Teheran öffnet die Straße von Hormus unverzüglich, und die USA heben die Seeblockade iranischer Häfen auf.
Nach dem Einigungsdurchbruch bleibt entscheidend, wie viel der jüngsten Marktstörungen fortbesteht. Analysten rechnen damit, dass sich die Ölausfuhren aus dem Persischen Golf bis Ende des kommenden Monats weitgehend normalisieren – früher als bislang erwartet. Allerdings könnten die Lieferströme nur auf etwa 70 Prozent des Vorkriegsniveaus zurückkehren, da Produzenten inzwischen alternative Exportwege nutzen.
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