Ölpreise rutschen weiter – anhaltend hohe Volatilität
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Die Ölpreise sind am Freitag erneut gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete 88,14 US-Dollar, rund ein Prozent weniger als am Vortag. Ausschlaggebend sind Hinweise auf zunehmende Schiffstransporte aus dem Persischen Golf.
Obwohl es am Donnerstag zu erneuten gegenseitigen Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran kam, hat der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zuletzt wieder zugenommen, was unmittelbare Angebotsängste dämpft.
Marktdaten zufolge wurden diese Woche täglich rund 6,5 Millionen Barrel über Bab al-Mandab, die Straße von Hormus und den Suezkanal transportiert. Von Entwarnung kann dennoch keine Rede sein: Die regionale Ausweitung des Nahost-Konflikts belastet den globalen Ölmarkt und bleibt im Fokus.
Saudi-Arabien kündigte nach Angriffen auf eigene Schiffe ein Militärbündnis zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer und an der Meerenge Bab al-Mandab an; vorausgegangen waren Angriffe der Huthi-Miliz.
Die geopolitische Lage sorgte zuletzt für starke Preisschwankungen: Brent stieg im Juli zeitweise über 100 Dollar je Barrel, nachdem der Monat nahe 70 Dollar begonnen hatte.
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