Ölpreise ziehen kräftig an: Brent steigt auf 87 Dollar nach neuen Iran-Angriffen
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Nach mehreren Verlusttagen haben die Ölpreise am Mittwoch deutlich zugelegt. Brent zur Lieferung im September kostete 87,15 US-Dollar und damit fast vier Prozent mehr als am Vortag. Auslöser waren neue iranische Raketenangriffe auf US-Truppen im Nahen Osten nach einer zuvor eingelegten Angriffspause.
Zuvor war der Brent-Preis drei Handelstage in Folge gefallen, nachdem er in der vergangenen Woche zeitweise über 100 Dollar je Barrel gestiegen war. Die zwischenzeitliche Pause gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran hatte den Rückgang begünstigt.
In der Nacht wurden iranische Raketen in Richtung eines US-Stützpunkts in Jordanien abgefeuert, jedoch abgefangen. Zeitgleich griffen US-Streitkräfte gemeinsam mit Saudi-Arabien im Irak Kämpfer an, die dem Iran nahestehen.
Für die Öltransporte durch die Straße von Hormus wird vorerst keine Entspannung erwartet. Die anhaltende Bedrohung durch Raketen, Minen und Drohnen hält Teile der Schifffahrt zurück; der sichtbare Schiffsverkehr blieb am frühen Mittwoch gering.
Industriestaaten greifen derweil verstärkt auf Reserven zurück. In den USA sanken die Rohöllagerbestände zuletzt um rund 3,3 Millionen Barrel; offizielle Regierungsdaten werden im Tagesverlauf erwartet.
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