Ölpreise leicht fester – Gespräche zu Iran-Konflikt beruhigen Markt
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Die Ölpreise haben am Freitag moderat zugelegt und sich zwischen 76 und 77 US-Dollar stabilisiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur August-Lieferung stieg zuletzt um 0,42 Prozent auf 76,62 Dollar.
Trotz der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Straße von Hormus laufen Bemühungen zur Deeskalation weiter. Ein US-Regierungsvertreter betonte, dass technische Gespräche fortgesetzt werden. Auch regionale Vermittler arbeiten daran, die Spannungen abzubauen und Verhandlungen über das Atomabkommen wiederzubeleben. Zuvor hatten die USA nach Angriffen auf Handelsschiffe mehrere Luftschläge geflogen, worauf Iran mit Gegenangriffen reagierte; dabei gerieten auch Staaten mit wichtigen US-Stützpunkten wie Kuwait, Bahrain und Jordanien ins Visier.
Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge von Hormus hat spürbar nachgelassen. Marktteilnehmer blicken nun auf Fördermengen und Ausfuhren großer Produzenten am Persischen Golf, darunter Saudi-Arabien, das in Kürze seine monatlichen Lieferzuteilungen veröffentlichen will. Zudem steht der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) an.
Anleger werten die Spannungen derzeit eher als Belastung für den Waffenstillstandsprozess denn als kompletten Bruch. Meldungen über fortgesetzte Gespräche zwischen Washington und Teheran stützen die Stimmung, da Diplomatie als bevorzugter Weg gilt.
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