Ölpreise legen leicht zu – Konflikt am Persischen Golf bleibt im Fokus
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Die Ölpreise sind am Donnerstag nach der jüngsten Eskalation am Persischen Golf mit neuen Angriffen weiter gestiegen. Die Aufschläge blieben jedoch moderat; den größten Sprung gab es bereits zu Wochenbeginn, als die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder aufflammten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August verteuerte sich am frühen Morgen um 1,06 Prozent auf 78,85 US-Dollar.
Die USA bombardierten in der zweiten Nacht in Folge Ziele im Iran, während die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben erneut US-Stützpunkte in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain angriffen. Der US-Präsident drohte schärfere Militärschläge an und bezeichnete die Angriffe als Vergeltung für zuvor attackierte Handelsschiffe. Die Eskalation verunsichert den Energiemarkt, zumal die Straße von Hormus als zentrale Verbindung der Öl- und Gasexporteure mit den Weltmärkten gilt. Sollte die Meerenge vollständig blockiert werden, könnte der Ölpreis nach Einschätzung von Marktanalysten um weitere rund zehn Dollar steigen. Beobachter weisen zudem darauf hin, dass die Passage nie wirklich normalisiert geöffnet wurde; zusätzliche Produktionskürzungen und mögliche Schäden an der regionalen Energieinfrastruktur könnten Folgen haben, die über einen ersten Preissprung hinausgehen.
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